Hello Kitty Gratis bloggen bei
myblog.de


NAME: Celes Von Einzbern
RASSE: Mensch
ALTER: 21
CHARAKTER: Celes ist eine junge, selbstbewusste und kluge Frau auf der „Seite des Guten“. Durch ihre strenge Erziehung ist sie für ihr Alter sehr reif und erwachsen. Viele Dinge in ihrem Leben haben sie geprägt und fügten ihren Teil dazu bei das sie heute so ist wie sie ist. Doch auch wenn man hinter Celes ernsten Miene eine noch ernstere Kriegerin erahnt, so täuscht dies. Oftmals verfällt das Mädchen noch in ihr früheres Muster, einer aufgeweckten Person welche gerne und viel lacht. Sie mag zwar verantwortungsbewusst und erwachsen sein, aber dennoch will sie nicht immer darauf verzichten auch einmal ausgelassen, fröhlich und albern sein zu können. Vor allem solche Momente sind mit ihr wohl am schönsten, besonders weil Celes hier ihr Herz auf der Zunge trägt und tatsächlich über nahezu alles sprechen kann, ob es die schönen oder schrecklichen Dinge des Lebens sind. Dennoch versteckt sie sich manchmal hinter ihrer ernsthaften Maske um ihre Unsicherheiten und ihre Ängste zu verbergen und ist hier kaum gesprächig. Es ist nicht gerade schwer Celes seelisch zu treffen und zu verletzen, ist sie doch durchaus noch ein junges Mädchen auch wenn man sie am Anfang als harte Nuss kennen lernt. Häufig versucht sie es allen recht zu machen, wird hierbei jedoch oft von sich selbst enttäuscht und kommt nicht so ganz mit sich selbst klar. Immer wieder plagen sie Schuldgefühle und Ungewissheiten. Dennoch versucht sie für jeden eine helfende Hand zu haben und zu helfen, genauso wie jedem dem es schlecht geht ein Lächeln zu schenken und sei es auch nur durch ihre Leidenschaft des Tanzens, welche sie bis heute noch nicht verloren hat und darin ein wahres Naturtalent ist. Doch obgleich im inneren des Mädchens es ein wenig chaotisch ist und sie selbst manchmal nicht so recht über sich bescheid weis, kann man sagen das Celes eine starke Persönlichkeit ist, welche nicht so schnell aufgibt, auch wenn sie manchmal anders wirkt.
BESONDERHEITEN:

Celes verfügt tatsächlich über einige Besonderheiten. Jedoch mischen sich darunter auch welche, die ihr selbst gar nicht so lieb sind. Denn Celes ist von einem Fluch befallen, welcher unbrechbar scheint. Im Austausch für die Gabe Soul Edge oder besser gesagt Nightmare aufspüren und angeblich aufhalten zu können opferte das junge Mädchen ihre eigene Gesundheit, welche seither von dem Fluch zerfressen und verdorben wird. Immer mehr greift dieser ihren Körper an und führt zum Verlust ihrer Kräfte. Es ist wie eine Krankheit welche sich mit den Zeit immer mehr in ihr ausbreitet und sie mit einem Bein im Grab stehen lässt. Sowohl ihr Körper als auch ihre Gesundheit leidet darunter und korrumpiert mit jedem Tag ein wenig mehr, was ihr nicht allzu viel Zeit gibt ihre Pläne und Wünsche in die Tat umzusetzen. Zwar besteht noch die Hoffnung das hochrangige Dämonen oder gar Weißmagier ihr helfen könnten, den Fluch zu brechen, doch will Celes keine Zeit verschwenden und bemüht sich darum kaum um ihr eigenes Wohlergehen, auch traut sie sich nicht einmal jemanden von ihrem unheiligen Packt zu erzählen. Dafür spricht ihr Körper mehr als tausend Worte. Übersäht von merkwürdigen Zeichen in Form von Narben, traut sich Celes kaum noch jemanden auch nur ein Stück Haut von ihr zu zeigen. Diese Vernarbungen scheinen auch den momentanen Stand ihres Fluches anzuzeigen, breiten diese sich doch aus und scheinen schon über den Torso hinaus zu „wachsen“. Doch eben jener Fluch erlaubt ihr im Austausch für ihre Gesundheit Soul Edge ohne jedes Hilfsmittel aufspüren zu können und gab ihr damals die Macht durch ihren Glauben quasi und so seltsam es klingt ihren Angriffen das Element des Lichts zu verpassen. So ist Celes auf keine heiligen Waffen angewiesen, sondern ist quasi selbst ein, doch das für einen hohen Preis und wenn man bedenkt das sie dafür immer schwächer wird, kann man streiten ob ihr Handel wirklich sinnvoll war. Doch zu etwas angenehmerem.

FÄHIGKEITEN:
Celes ist ein talentiertes junges Mädchen, welches in ihrem bisherigem Leben einiges gelernt hat. Dazu zählt vor allem die Kunst des Schwertkampfes. Darin ist sie gut geschult worden und daher besonders geübt darin mit Einhandschwertern zu kämpfen, Zweihandschwerter zu tragen und auch zwei Klingen auf einmal zu führen. Celes kommt mit nahezu jeder Waffe klar, auch wenn sie vor allem auf das Schwert geschult wurde. So ist auch der Umgang mit Stangenwaffen oder anderem kein Problem für sie und den Bogen beherrscht sie nahezu fast so gut wie das Schwert. Dieser gute und bewusste Umgang mit Waffen, sowie ihre ungewöhnlich hohe Körperkraft für ein menschliches Mädchen als auch ihre Flinkheit, machen ihre mangelnden magischen Eigenschaften nahezu wieder wett. Celes Sinne sind scharf und ihre Reflexe gut, deswegen kann sie sich kaum darüber beklagen kein Element zu beherrschen, wobei dies nicht so ganz stimmt. Zwar beherrscht Celes das Element an sich nicht, doch wurde ihr die Gabe verliehen eine Waffe, quasi mit ihrem Glauben zu segnen. Somit nimmt zum Beispiel ein einfaches Schwert, ohne besondere Eigenschaften das Element Licht an und wird nahezu „heilig“. Dies macht ihre Waffen natürlich nur noch umso effektiver gegen Dunkelwesen, hat aber auf normalsterbliche kaum Einfluss.


SCHWÄCHEN: Ersteinmal zu den körperlichen Schwächen:
Celes ist nicht besonders gewappnet gegen magische Angriffe. Sie hat kaum etwas um diese zu parieren und seltsamer Weise verursacht Magie bei ihr immer noch unangenehmere Effekte als ohnehin schon. Ihre Resistenz scheint hier einfach unter dem 0 Punkt zu liegen, was schon oft ein Problem für Celes war. Dennoch lässt sie sich aber deswegen kaum von einem Gegner abschrecken. Jedoch behindert die junge Schwertkämpferin seit einigen Jahren noch etwas ganz anderes. Ein Fluch macht ihr seit geraum 3 Jahren schwer zu schaffen. Die Dauerbelastung ihres Körpers lies dies zum Vorschein kommen und so ist es kein Wunder das Celes nicht mehr ganz so Leistungsfähig sein darf, wenn sie ihre Gesundheit schonen will. Dies jedoch scheint ihr nicht ganz so bewusst zu sein, oder es einfach zu ignorieren, geht Celes doch auch heute noch voll aufs ganze und muss dafür mit harten Strafen ihres eigenen Körpers rechnen. Somit steht das 19 jährige Mädchen schon mit einem Bein im Grab, übernimmt der Fluch ihren Körper doch mit jeden Tag ein Stückchen mehr.

Doch auch charakterliche Schwächen sind bei Celes vorhanden:
Denn obgleich sich das Mädchen eher als eine von den Guten beschreiben lässt und ihre Gesinnung diesem auch entspricht ist Celes nicht oft die freundlichste. In ihrem inneren mag dies vielleicht so sein, jedoch versucht sie seit gut 5 Jahren ihr wahres selbst hinter einer harten Schale zu verstecken, welche nur manchmal oder bei bestimmten Personen zu brechen scheint. Celes hegt große Selbstzweifel und Schuldgefühle sind bei ihr keine Seltenheit mehr. Geduld ist nicht ihre größte Tugend und auch ihr Mundwerk kann manchmal ein wenig vorschnell sein. Auch fährt sie durchaus ziemlich schnell aus der Haut, auch wenn sie immer versucht sich gut unter Kontrolle zu halten, jedoch gelingt ihr dies manchmal nicht so ganz. Auch ist die Gute ein wenig zu selbstlos für den Geschmack manch anderer. Sie würde für die Rettung eines Freundes alles tun.. und sei es dafür ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen.

FREUNDE: Siegfried, als er noch jener war
FEINDE: Das was aus Siegfried geworden ist, Nightmare

HERKUNFT: Ravensholm
VORHABEN: Celes einziges Ziel ist es ihren alten Freund Siegfried zu retten. Jenen Menschen welchen Soul Edge benutzt zur Vernunft zu bringen und ihm dabei zu helfen wieder derjenige zu werden der er einst war.
FAMILIE:

Vater: Theodor Von Einzbern
Mutter: Viktoria Von Einzbern
Großvater: Leopold Von Einzbern

 

GESCHICHTE:

Es war zum 5ten Geburtstag von Celes Von Einzbern jener einzigen Tochter von Theodor und ViktoriaVon Einzbern, als das Leben des kleinen Mädchens welches bisher so wundervoll friedlich verlaufen war, eine schicksalhafte und harte Wendung ereilen sollte. Der Tag neigte sich gerade dem Ende zu als es an der Tür des kleinen Hauses der Familie in Ravensholm klopfte und ein zerzauster Mann das Haus betrat. Zerfleddert und zerschunden wie er von seinem Kreuzzug auf dem er sich mit Theodor befunden hatte, zurückgekehrt war, stürzte er kaum ein paar Sekunden nachdem Viktoria ihm die Tür geöffnet hatte in den Vorraum des kleinen Hauses, bevor er mit zitternder Stimme der soeben frischen Witwe die Botschaft überbrachte, das sein guter Freund, Viktorias Gatte Theodor gefallen sei. Mit schweren Worten schilderte der Mann Viktoria wie sie in der vergangenen Nacht in einen Hinterhalt geraten waren, der Theodor das Leben gekostet hatte. Verzweifelt und voller Entsetzen brach die Witwe schließlich vor dem Freund ihres einstigen und geliebten Ehemannes zusammen und begann lautstark zu wehklagen. Denn obgleich man versucht hatte ihr und ihrer Tochter, welche alles heimlich mitangehört hatte, tröstende Worte entgegen zu bringen, halfen diese herzlich wenig, steckte der Schmerz um den Verlust zu tief in den Knochen der beiden Verbliebenen.
So sollte dies wohl auch eine Nacht sein welche Celes, die wie erwähnt zu jenem Zeitpunkt zarte 5 Jahre alt war, für immer in Erinnerung bleiben würde, genauso wie jener Tag kaum 4 Monate später.

Zerfressen und zermürbt von dem tragischen Verlust ihres Mannes war Viktoria in eine tiefe Depression verfallen, welche sie am Anfang noch vor Celes zu verstecken versuchte, gegen Ende hin es jedoch nicht mehr schaffte die Kraft aufzubringen und ihren Frust an ihrer Tochter ausließ indem sie diese anschrie und beschimpfte, sogar ein, zweimal zuschlug, zu ihrem eigenen Entsetzen. Denn gleich das Viktoria seelisch am Ende ihrer Kräfte war, liebte sie ihren kleinen Engel und konnte kaum fassen was sie ihr in ihrem eigenen Unglück antat. Für sie war es wohl damals die leichteste Entscheidung gewesen, sich mit den Gedanken Celes so zu schützen und ihr eigenes Leid damit zu beenden sich das Recht für die folgende Tat vorzugaukeln. So fand man Viktoria wie erwähnt 4 Monate nach dem Tod von Celes Vater erhängt am Dachbalken des Hauses wieder. Es war eine kleine Menschentraube welche sich damals im Haus der einstigen Familie tummelte und das Schreckensbild betrachtete. Vielleicht war es genau jener Anblick der toten Frau, welcher die Bewohner vergessen lies das sich zwischen ihnen ein kleines Kind hindurchquetschte, welches kaum das es vorne angekommen war, mit weit aufgerissenen Augen den toten Laib ihrer Mutter erspähte. Kaum einige Sekunden nachdem sich dieses Bild, das ihrer toten Mutter sich in Celes Kopf wie eingebrannt zu haben schien, konnte sie nur noch spüren wie sie jemand am Arm packte und zurück durch die Maßen zog. Nun war das Mädchen eine Vollwaise, was ihr auch bewusst wurde als der alte Mann, Celes Großvater ihr die Augen zuhielt und weinend in die Arme schloss.


Es dauerte Tage bis Celes, welche seither bei ihrem Großvater Leopold lebte wieder begann zu sprechen und auch wieder zu essen. Sie hatte beides die ganze Zeit über verweigert und wie erstarrt in einer Ecke gesessen, fest ihren eigenen Körper umschlungen und mit Tränen in den Augen eine Wand angestarrt, zu Leopolds Leidwesen, trübte ihn doch der Anblick seiner so am Boden zerstörten Enkelin sehr. Doch war es nicht vorhergesehen das Celes durch diesen mehr als tragischen Schock schon so früh ihren Lebensmut verlieren sollte, und so schaffte es das Mädchen über ein Jahr hinweg den Tod ihrer Eltern langsam aber doch stetig zu verarbeiten. Zur Freude ihres Großvaters, welcher die Erziehung von Celes komplett übernahm und somit eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielte. Denn er übernahm nicht nur die Erziehung des Mädchens sondern lehrte ihr auch einige Dinge welche für Mädchen wohl eher untypisch waren, jedoch sicherlich im Interesse des verstorbenen Vaters lagen. Er währe stolz darauf gewesen zu sehen wie Celes immer besser im Schwertkampf wurde, ihr Geschick im Umgang mit Pfeil und Bogen schulte und generell zu einer eher kräftigen jungen Dame heranwuchs, als zu einem einfachen Mauerblümchen. Auch Leopold erfreute sich daran wie Celes sich entwickelte und war sichtlich zufrieden mit ihren Leistungen die sie erbrachte. Doch etwas stieß ihm immer mehr wie ein Dorn ins Auge mit jedem Jahr das seine Enkelin älter wurde. Ihr Hang dazu immer wieder ihre Fähigkeiten dazu zu nutzen unter gleichaltrigen für Unruhe zu sorgen, wenn auch in einer eigentlich gut gemeinten Form, bereitete ihm Sorge. Denn Celes schien sich schon von Kindesbeinen an für das Recht der Schwächeren einzusetzen und so manch einen Rüpel der jemanden bedrohte somit eine Lehre zu erteilen. Doch war ihr Einsatz dabei so halsbrecherisch und teilweise unüberlegt, das Leopold dies nicht gutheißen konnte und als er schließlich auch noch herausfand das Celes mit einem Jungen Namens Siegfried Schtauffen, dem Anführer der Jugendbande welche als „Schwarzwind“ bekannt war, Kontakt pflegte und sogar dieser Gruppe angehörte, sah er kein anderes Mittel in seiner Erziehung mehr als seine Enkelin mit Prügeln zurecht zu weisen. Dies ging jedoch lediglich nach hinten los. Statt Celes zur Vernunft zu bringen, zog er viel mehr sich den Zorn des damals 14 Jahre alten Mädchens zu, welches sich nicht von den vielen blauen Flecken und Schürfwunden an seinem Körper beeindrucken lies, genauso wenig wie von seinen Verboten. Celes überging diese einfach und machte sich eigenständig.

Sie widmete ihre ganze freie Zeit, musste sie sich doch um die alltäglichen Arbeiten zuhause kümmern, dem Schwarzwind und Siegfried, welchen sie schon sehr bald fest in ihr Herz geschlossen hatte. Für sie war diese Gruppe eine Art Ersatzfamilie für jene welche sie nie wirklich hatte, hatte sie ihren Großvater zwar, trotz auch seiner Prügelattacken, lieb aber dennoch hatte sie nie wirklich das Gefühl der Verbundenheit gehabt was sie jedoch hier fand. Vielleicht war es auch deswegen so schrecklich für sie als sie auch Siegfried schließlich verlor, denn ja auch sie war einst in der Nacht mit dabei als Siegfried und die anderen die Deserteure aufspürten und angriffen. Sie selbst war mitten drin im Glauben für die rechte Sache zu handeln und kämpfte mit Leib und Seele an der Seite ihrer Freunde. Doch dann als es vorbei war und man den geglaubten Sieg errungen hatte, hielt Siegfried den Kopf jenes Mannes in die Höhe welchen er zu seinem Entsetzen als den seines Vater identifizierte. Celes sah mit an wie Siegfried panisch floh und rannte ihm eine gute Weile hinterher, in der Hoffnung ihn stoppen zu können, verlor ihn aber in den Wäldern und musste so geknickt, und selbst geschockt über das geschehene, aufgeben und zu ihrem Großvater zurück kehren.

Ab hier vernahm ihr Leben endlich jene Züge welche ihr Großvater sich immer für sie gewünscht hatte. Er ahnte nichts von dem Schrecken jener Nacht und davon wie Celes ihrem Freund hinterher trauerte, als sie sich wieder viel konzentrierter ihrem Training zuwand und schließlich ihren Weg bestritt. Denn obgleich Celes nicht in den adligsten Verhältnissen aufwuchs, war ihr Blut blau, wovon sie erst durch ihren Großvater erfuhr, und ihre Leistungen für das Wohlbefinden der Menschen die sie im militärischen erbrachte, ebnete ihr tatsächlich den Weg um schließlich zum Ritter geschlagen zu werden. Ihre Fähigkeiten im Kampf und ihr ausgewogener Sinn für jene Taten die sie vollbrachte, ermöglichte ihr dies und somit hatte Celes es endlich geschafft ihren Großvater stolz zu machen, wie auch für sich selbst einen Weg gefunden zu haben auf dem sie wandeln wollte und auch mit dem Segen Leopolds konnte. Sie genoss Zeit der Ehrerbietung und des Rums, auch wenn sie immer eher einer der kleiner Fische war, was sie wiederum kein bisschen störte, war ihr Ziel nicht das welches viele andere Ritter hatten. Sie wollte für die rechte und gute Sache kämpfen und das tat sie. Sie beschützte jene welche ihr wichtig waren und tat das was ihr selbst wichtig war. Mehr zählte hierbei nicht für sie. Doch sollte sie erneut vor einen Moment gestellt werden indem ihr Leben einen Wandel nahm.
 
Denn immer öfter drang ein Name an ihr Ohr welcher für sie bald schon eine große Bedeutung haben sollte. Nightmare.. Ein Monstrum welches Verwüstung und Tod hinterlies wo es nur auftauchte, doch wusste sie zu jenem Zeitpunkt nochnicht von der Tragik die hinter diesem Azur-Ritter stand. Erst als ihr eigener Großvater das Geheimnis aufdeckte welches sich mit Celes Vergangenheit mischte, erkannte das Mädchen welch Unglück hinter dem Ritter in der Azurblauen Rüstung stecken musste. Woher Leopold um die einstige Identität von Nightmare wusste, gab er Celes nie preis, nur das hinter der Fratze dieses Monsters sich ihr alter Freund Siegfried verbarg. Es waren lange Gespräche die Celes und Leopold führten, in denen er sie über Soul Edge aufklärte und darüber wie gefährlich es sein konnte wenn es erst einmal genügend Fragmente, oder besser gesagt Splitter seiner selbst erlangen würde. Eine stille aber stetige Gefahr für alle. Celes begriff das und versuchte unter den Menschen diese Erkenntnis weiter zu verbreiten, was jedoch kläglich scheiterte. Niemand oder eher kaum jemand wollte etwas davon wissen und kaum einer nahm Celes in ihren Sorgen ernst, was sich wahrscheinlich schon bald als fatal herausstellen wird. Jedoch lies sich die junge Rittersmaid trotz ihrem Fehlschlags nicht entmutigen und entschloss sich, wenn eben kein anderer sich auf die Suche nach Nightmare machte, sich selbst auf diese zu begeben. Doch wie sollte sie den Azur Ritter finden? Sie konnte wohl kaum ganz Fantasia nach ihm absuchen und selbst wenn, wenn ihr das Glück gegönnt sein würde ihn zu finden, wie sollte sie Nightmare aufhalten und Siegfried von seinem unglücklichen und fatalen Schicksal befreien? Dies war jene Stunde welche Celes ihr eigenes Wohlergehen kostete. Am Sterbebett ihres Großvaters schwor sie diesem nicht zuzulassen das die Dunkelheit Siegfrieds Herz verschlingen würde und das Nightmare aufgehalten werde. In ihrer euphorischen Aufgabe, welche schon bald die einzige werden sollte welche ihr Leben noch beinhaltete, suchte Celes eine alte Magierin auf, welche im Xarda Gebirge lebte. Die Alte hörte sich Celes Worte an, und war eine der wenigen welche die Bedenken des jungen Mädchens ernst nahm. Jedoch war die alte selbst viel zu schwach um sich der immer näher rückenden Bedrohung zu stellen. So schloss sie mit Celes einen Packt. Im Austausch für ihr Leben würde sie ihr die Kraft geben ihren alten Freund oder das was noch von ihm übrig ist, aufzuspüren und zu retten. Blind vertraute Celes der Alten, welche sie so schließlich mit einem Fluch belegte welcher sowohl ihre neue Kraft als auch ihre größte Schwäche sein sollte. Das die Alte hingegen ein Dämon war, welcher nach der Lebenskraft der sterblichen lächzte fiel Celes dabei nicht im Traum ein und so hatte sie ihren Tod schon zu jenem Zeitpunkt besiegelt.
Erneut wagte Celes es ihr Glück in ihrer Heimat zu versuchen, die Menschen wachzurütteln, doch als diese von ihrem unheiligen Packt erfuhren, verscheuchten sie Celes nur ohne ihren Worten weiterhin Bedeutung zukommen zu lassen. Denn obwohl Nightmare schon lange kein unbekannter Name mehr war, war jeder der auch nur einen Gedanken daran verschwendete diesen zu bekämpfen unerwünscht geworden. Scheinbar wollte man von diesem Problem einfach nichts wissen und lieber die Augen davor verschließen bis der Schrecken selbst über sie hineinbrechen würde.
Voller Zorn auf die Uneinsichtigkeit aller, zog Celes schließlich alleine los. Wenn niemand anderes sich erhob um etwas gegen Nightmare zu unternehmen, so würde sie sich wenigstens erheben um ihren alten Freund zu retten. Obgleich sie ihr Leben dabei verlieren würde, Celes Glaube daran Siegfried retten zu müssen war stärke als alles andere und genau dieser Glaube sollte hierbei ihre neue Waffe werden.




RPG-Chars:




Design by