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:: Details zur Person
Vorname: Aerie
Nachname: Eldtard
Spitz-Name: -
Deck-Name: -
Geburtsort: Argonia
Geburtstag: 21.6
Alter: 24
Geschlecht: Weiblich
Volk: Mensch
Familie:
Vater: Christoph Eldtard (verstorben)
Mutter: Elisa Eldtard (verstorben)
Großvater: Howard Eldtard (verstorben)

:: Körperliches
Aussehen:
Aerie ist wohl kaum das was man bei dem Gedanken an ein typisches Menschenmädchen vor seinem geistigen Auge sieht. Die junge Menschenfrau ist eine starke Persönlichkeit, der man dies auch gleich auf den ersten Blick ansieht, wobei dies nicht unbedingt im abschreckenden oder gar unattraktiven Sinne gemeint ist. Denn Aerie verfügt durchaus über etwas was viele Leute wohl als eine Traumkörper bezeichnen würden. Viel mehr ist es die Ausstrahlung der jungen Schmiedin welche durchaus nach außen trägt das man als Dieb oder Raufbold bei ihr sicherlich kein leichtes Spiel haben wird, wobei ihre Muskelansätze dies ebenfalls ausdrücken. Denn durch all die harte Arbeit, die durchaus viel körperlichen Einsatz abverlangt, kann man durchaus erkennen das die Schmiedin einiges an Kraft besitzt. Unter der braun gebrannten, straffen Haut, zeichnen sich immer wieder jene besonders beanspruchten Muskelpartien ab, wobei ihr eigentlich kein Teil ihres Körpers dem wirklich nachsteht. Doch besonders betroffen sind wohl Aeries Arme, Beine und der Bauch. Dazu muss man jedoch sagen das diese Muskelansätze die Schmiedin keinesfalls unfeminin aussehen lassen, sind sie doch nur minimal, das sie eher einen doch angenehmes Anblick bieten. Man sieht einfach das sich Aerie fit hält und nicht schleifen lässt, kann man an ihrem Körper kaum überflüssiges Fett ausmachen, worauf sie auch ein wenig stolz ist. Nicht weil sie eingebildet ist und versucht um jeden zwang schön zu sein, sondern als Früchte ihres Arbeit, die man als durchaus anstrengend bezeichnen kann. Doch zurück zu ihrem Aussehen. Die Haare der Schmiedin sind von einer doch eher seltsamen Farbe. Ein sanftes grau-blau ziert die schulterblätterlange Mähne die von Aerie bevorzugt zu zwei Zöpfen getragen wird, würden sie doch sonst stören, weshalb sie sich auch vorne einen Pony hat schneiden lassen, und von der Farbe her genau der ihrer Augen gleicht. Dies vermittelt natürlich ein sehr harmonisches Aussehen und wirkt nahezu schon aufeinander abgestimmt, ist dieser Farbton ja nicht alltäglich. Doch auch hier kann man nur sagen das es keinesfalls seltsam oder unangebracht wirkt, es schmeichelt eher der bräunlichen Farbe der Schmiedin und lässt sie nicht ganz so dunkel wirken, was sicherlich in ihrem Interesse liegt. Auf ihren rechten Oberarm hat sich Aerie vor einigen Jahren ein rotes Herz so etwas wie ein eintätowieren lassen. Weshalb und wozu? Es war ein einfach Scherz gewesen um ihren alten Großvater zu ärgern, welcher etwas dagegen hatte das seine Enkelin ihre Haut „verunreinigen“ lies.
Mit ihrer Größe von 1,80m hebt sich Aerie zudem weiterhin von dem typischen Mädchenbild ab und hat mit ihren 67kg und der Anzahl ihrer Muskelkraft, eigentlich ein bisschen Untergewicht, was jedoch sicherlich nicht auf einer Krankheit oder einer Störung basiert sondern wie so vieles anderes von ihrer Arbeit herrührt.
Alles in allem ist Aerie also eher eine sportliche Person mit einem guten Maß an Kraft, weshalb man sich so leicht lieber nicht mit ihr anlegen sollte.

Besonderheiten:
All zu viele äußerliche Besonderheiten gibt es an Aerie nicht, außer ihrer Statur, welche eher sportlich ist, ihrer ungewöhnlichen Haarfarbe, Narben an ihren Unterarmen und dem roten Herz auf ihrem rechten Oberarm. Sie ist daher eher doch ein wenig schlicht, wenn nicht unbedingt typisch vom Aussehen her.

Was man jedoch durchaus als Besonderheit zählen kann ist das Aerie, trotz ihres Daseins als Frau den Beruf des Schmieds ergriffen hat. Somit hat sie sich quasi in eine der heiligen Regionen der Männerwelt hineingedrängt in der man als Frau wirklich nur schwer überleben kann, überhäufen sie doch Vorurteile und Spott der anderen Schmiede, welche nicht daran glauben können das eine Frau in der Lage währe gute Waffen und Rüstungen herzustellen. Generell gilt für solche Leute einfach das Frauen nicht hinter den Ambos sondern hinter den Herd gehören, etwas was sich Aerie nicht ohne weiteres gefallen lässt. Sie geht ihren Weg und ist eigentlich ungewöhnlich erfolgreich damit. Wohl kaum hätte sie gedacht das sie sich wirklich mit diesem Beruf über Wasser halten kann, was zwar immer wieder auch mal knapp wird, sich aber doch immer wieder auch einkriegt. Somit wandert sie zwar auf einem wankemütigen Pflaster, aber sie geht ihren Weg, etwas was für Aerie wirklich wichtig ist.

Weiterhin besitzt sie noch eine weitere Besonderheit, wobei man diese auch mit dem Wort „Krankheit“ bezeichnen kann, ist dies im Endeffekt nichts anderes als eine solche oder zumindest glaubt man dies. Woher diese stammt, wodurch ausgerechnet sie davon befallen wurde und ob es mehrere Fälle dieser Krankheit gibt ist unbekannt. Jedoch kann man davon ausgehen das die momentanen Symptome nur das Anfangsstadium sind. Diese äußeren sich meistens durch plötzliche Schwächeanfälle, Kreislaufprobleme, hohes Fieber, Zusammenbrüche und Krämpfe wobei gegen Ende hin man befürchtet das es sogar bis zum aufplatzen der Blutgefäße, Atemnot bis schlussendlich zum Tode reicht. Ein ernstes Thema und eine Tatsache die Aerie schwer im Magen liegt. Denn sicherlich hat die Schmiedin Angst vor dem was sich in ihrem eigenen Körper breit macht und sie langsam aber sicher zerstört. Ein Grund mehr weshalb sie versucht immer ihr Leben in volle Zügen zu genießen und viele Dinge locker zu sehen, fördert Stress doch nur die Auslösung der oben genannten ersten Symptome und scheint für die Krankheit durchaus ein gefundenes Fressen zu sein. Seltsam ist zudem das diese Krankheit erst auftauchte seit dem sie einen Teil von Balmung berührt hatte, jenes Schwert ihres Großvaters das sie zusammen zu setzen versucht. Ob es hiermit irgendeine Verbindung gibt es jedoch unbekannt.

Besondere Fähigkeiten:

Auf den ersten Blick scheint Aerie über keinerlei besonderen Fähigkeiten zu verfügen. Dies täuscht jedoch extrem, verstecken sich in der jungen Frau doch einige Talente.

Dazu zählt wohl etwas was niemand von der Schmiedin denken würde. Denn tatsächlich verfügt Aerie über Magie... Gut verfügen ist übertrieben, ist Aerie trotz ihrer Ausbildung auf einer Magierschule ziemlich unbeholfen um nicht gar zu sagen miserabel im Umgang mit der Magie, weshalb man sie auch nicht als Magierin bezeichnen kann. Sie ist nun mal eher eine typische Waffen- und Nahkämpferin, was sie selbst gar nicht als schlimm empfindet. Doch das wichtige ist das sie eben über geringe Kenntnisse auf diesem Gebiet verfügt. Gut.. eigentlich kann man dies auch nicht als eine besondere Fähigkeit zählen.. Denn wie erwähnt ist Aerie darin nicht gut mit den elementaren Kräften umzugehen und kann kaum geringe Wunden heilen, oder muss sich zumindest stark dafür konzentrieren, doch bringen ihr auch ihre geringen Kräfte hier einen Vorteil, weshalb sie es wert sind auch mal genannt zu werden. Denn Aerie kann mit Hilfe der Elementmagie ihren geschmiedeten Waffen ein Element verpassen, etwas worauf sie sehr stolz ist, verfügt soweit sie selbst weis doch nur sie über diese Gabe. So kann sie eine Klinge in ein ewiges Feuer hüllen, welche seinen Träger dadurch einen gewaltigen Vorteil verschaffen wird, was wieder rum ihr Geschäft anregt. Sonst kann sich Aerie nur beim Schmieden ihre Arbeit erleichtern und gelegentlich im Alltag die Magie mal gebrauchen, sonst ist sie gänzlich nutzlos, währe es doch absoluter Schwachsinn diese Kräfte in einem Kampf einzusetzen, dazu sind sie einfach wie schon gesagt viel zu schwach.

Nun aber mal zu einer wirklichen Besonderheit unter ihren Fähigkeiten. Dies ist wohl definitiv das Schmieden. Denn obwohl Aerie als Frau verlacht wird und alle glauben sie könne auf diesem Gebiet nichts, kann man durchaus sagen das Aerie diese Gabe und das Talent dazu in die Wiege gelegt worden ist. Wie ihr Großvater ist Aerie in der Lage stabile und qualitativ hochwertige Waffen wie Rüstungen herzustellen welche scheinbar schon überdurchschnittlich gut sind. Doch nicht nur das, wie oben erwähnt ist die Schmiedin in der Lage ihren Kreationen die verschiedenen elementaren Eigenschaften zu verpassen wie auch durch Einarbeitung besonderer Materialen sie noch weiterhin aufzurüsten und zu veredeln. Etwas was nicht jedermann von sich behaupten kann und worauf Aerie sicherlich stolz sein kann. Wenn jemand den Wunsch verspürt wirklich mit einer guten Ausrüstung in die Schlacht zu ziehen, währe er wohl bei ihr am richtigen Platz.

Doch kommen wir auch einmal zu kampfgebundenen Fähigkeiten. Hier kann man wohl auf jeden Fall Aeries Stärke nennen. Denn obwohl Aerie eigentlich eine junge Menschenfrau ist, verfügt sie über ein großes Maß an Körperkraft, welches nicht selbstverständlich ist. Wenn die Schmiedin mit ihren riesigen und schweren Waffen einmal zuschlägt, dann richtig. Es gab schon viele Leute die sich fragten wie Aerie es überhaupt schaffte eine ihrer Waffen zu heben oder gar sie zu schwingen, doch ist dies für die Schmiedin wirklich kein Problem. Sie verfügt zudem auch noch über eine gute Sportlichkeit. Sie ist flink, schnell und wendig, was sie auch sein muss. Denn obwohl Aerie gut wegstecken kann ist es für sie dennoch gefährlich wenn man sie erwischt. Es ist weniger der Schmerz oder die Wunde an sich, als die Tatsache das ihr Körper immer noch der eine verletzlichen jungen Frau ist, welche man durch ein paar gezielte und vor allem Kräfte Schläge immer noch außer Gefecht setzen kann. Dies ist wohl die größte Schwäche neben Aeries Krankheit, welche ihr zu schaffen macht. Deshalb ist sie für ihre guten Reflexe nur noch umso mehr dankbar, welche es ihr erlauben oftmals noch in kritischen Momenten doch noch schnell genug zu handeln, bevor alles vorbei währe. Gepaart mit ihrer Schnelligkeit macht dies Aeries Anfälligkeit für Schaden jeglicher Natur schon fast wieder wett, muss man die Schmiedin doch erst einmal erwischen.

:: Ausrüstung
Klasse/Beruf: Schmiedin/Verzauberin
Bewaffnung: Aerie trägt immer eine doppelseitige Axt in einer Kreuz ähnlichen Form mit sich herum, welche ihr als Hauptwaffe dient. Sie war ein Geschenk ihres Großvaters, und somit ihre erste eigene Waffe. Wirklich besonders ist daran nichts, außer das die Axt unheimlich stabil ist und einen schönen Schliff hat. Doch würde sich die Schmiedin niemals mit nur einer Waffe zufrieden geben. Sie hat sich selbst noch mehrere Geschmiedet, jede mit einer elementaren Eigenschaft, die sie durch ihr geringes magisches Wissen oder besondere Materialien in die Waffe hat einfliesen lassen. Natürlich würde sie niemals alle zusammen auf ihrem Rücken durch die Gegend schleppen können, daher hat Aerie eine deutlich elegantere Lösung gefunden diese mit sich zu führen wenn sie einmal auf Reisen geht. Alles was ihr wichtig ist, schleppt die Schmiedin einfach in einem Karren hinter sich her. Er ist nicht besonders groß und lässt sich leicht hinter einem her ziehen, was die Arbeit um einiges erleichtert, braucht sie wie viele Frauen eine Menge wenn sie ihr Haus verlässt.

Besondere Kleidung/Rüstung: Obwohl Aerie eine Nahkämpferin ist und durchaus die nötige Körperkraft hätte eine Rüstung zu tragen, tut sie das nicht. Nein sie verzichtet auf einen Mantel aus Metall und bevorzugt lieber einfache und leichte Kleidung. Ein weißes, bauch wie armfreies Oberteil mit einem aufstellbaren Kragen, welches vor der Brust zusammengebunden wird, ziert ihren Oberkörper während ihre Hose eine einfache Hotpants aus einem Jeansstoff in blauer Farbe ist, die an den Enden schon ein wenig ausfranst und einen Ledergürtel eingezogen hat. Ihre Schuhe sind niedrige Halbstiefel in brauner Farbe mit einer kleinen Metallplatte direkt unter der Beuge, welche die Schmiedin davor schützt, wenn ihr mal bei der Arbeit etwas herunter und vielleicht auf den Fuß fällt, wobei ihre Zehen ebenfalls geschützt sind, dies jedoch nicht erahnen kann, ist hier das Metall unter das Leder gefasst worden. Ihre Arme schützt sie auf ähnliche Weise. Unterarmstulpen dienen ihr hier sowohl als Sicherheit als auch zum verstecken ihrer Narben. Auf der Oberseite dieser Stulpen befindet sich ein Gebilde aus Metall das dafür sorgt das sie sich dort nicht so schnell verletzen kann, sind ihre Arme zumal die Grundlage für ihre Arbeit. Deshalb versucht sie diese somit zu schützen, kann sie diese auch quasi durch das Metallgebilde auch im Kampf zum Blocken von Angriffen verwenden. Den Feinschliff macht ein rotes Halstuch, goldene Creolen, wie auf Reisen ein kleiner, brauner Rucksack.

:: Charakter
Gesinnung: Gut
Charakterstärken:
Aerie ist eine starke, selbstbewusste und liebenswerte Persönlichkeit. Man könnte sie glatt reinen Herzens bezeichnen. Sie ist aufgeweckt, freundlich und lustig, was sie zu einer angenehmes Zeitgenossin macht. Ihre Freunde und die Menschen die sie liebt sind ihr unheimlich wichtig was Aerie durchaus auch einmal dazu veranlasst ihr eigenes Leben in Gefahr zu bringen um anderen zu helfen. Sie ist eine wohl doch als selbstlos zu bezeichnende Person, welche oftmals erst an alle anderen und dann an sich selbst denkt. Hauptsache den anderen geht es gut und sie sind außer Gefahr, dann kann sie an sich denken. Etwas was man nicht immer nur als Charakterstärke sehen kann, jedoch hier einfach die Meinungen auseinander gehen. Sie ist unheimlich pflichtbewusst und versucht immer das richtige zu tun, wobei sie es natürlich nicht allen recht machen kann. Durch ihre Vergangenheit hat sie gelernt nicht einfach so schnell aufzugeben und um ihr Glück zu kämpfen. Sie ist Mutig, Klug und weis sich durchaus auch einmal zur wehr zu setzen. Vielleicht kann man sie manchmal auch als ein wenig grob oder als einen Tollpatsch bezeichnen, wenn ihr immer wieder kleine Fehler unterlaufen oder mal wieder ihr Temperament mit ihr selbst durchgeht. Doch alles in allem ist Aerie auch eine Person welche durchaus auch einmal ernst sein kann und an die man sich mit seinen Problemen wenden kann. Sie ist ein guter Zuhörer und nimmt sich wirklich auch den Personen an die zu ihr kommen und lässt dies nicht einfach teilnahmslos über sich ergehen. Und selbst wenn man mal nicht jemanden zum reden braucht ist Aerie für jemanden da, wenn sie merkt das es unangebracht ist hier nach Antworten zu bohren oder den anderen dazu zwingen zu wollen ihr gegenüber die Karten auf den Tisch zu legen. Sie ist sehr mitfühlend und sieht es nur ungern wenn es anderen schlecht ergeht, weshalb sie durchaus auch einfach mal mit jemanden zusammen schweigen kann wenn es die Person braucht.

Charakterschwächen:
Trotz Aeries doch eher aufgeweckten, fröhlichen und durchaus auch einmal lustigen Art plagt die junge Schmiedin oft eine tiefe Depression. Denn so erwachsen und stark wie Aerie oftmals auf ihre Umgebung wirkt ist die junge Frau eigentlich gar nicht. Tatsächlich plagen sie viele Dinge wie Zweifel. Der Schmerz um den Tod ihres Großvaters steckt noch tief in ihr und läst sie Nachts kaum schlafen, was ihr Großvater doch eigentlich die wichtigste Bezugsperson in Aeries Leben gewesen und fehlt ihr nun daher ungemein. Zudem ist sie ihrer Ansicht nach seither allein. Eltern hat sie keine mehr und sonst gibt es niemanden der sich um Aerie kümmern könnte, weshalb sie nun auf eigenen Beinen stehen muss, was an sich kein Problem währe, doch ihr Aufgrund ihrer Zweifel an sich selbst manchmal nicht so gelingen will. Auch ist es für sie sehr schwer sich anderen an zu vertrauen. Irgendwie hat Aerie das Gefühl sie müsse immer auf andere Stark wirken damit diese ohne Sorge zu ihr kommen können um ihr ihre Probleme zu erzählen oder sich einfach bei ihr Sicher fühlen zu können. Etwas was Aerie vielleicht verletzlicher macht als sie selbst glaubt. Somit ist es kein Wunder das sie versucht alles alleine hin zu bekommen und es nur noch schmerzhafter für sie ist wenn sie daran scheitert.
Doch besitzt Aerie neben diesem wohl großen Problem für sie selbst auchnoch weitere, wesentlich kleinere charakterliche Schwächen. Zumal sie auch durchaus einmal eine sehr zickige und vorlaute Person sein kann. Wenn ihr etwas nicht passt dann sagt sie es und dies ohne Rücksicht auf anderer Leute Gefühle, etwas was sie dann immer sehr schnell bereut, will sie doch niemandem weh tun. Doch sie schafft es einfach nicht ihre Klappe zu halten, was vielleicht gar nicht einmal so schlimm währe wenn sie nicht immer wieder damit andere verschrecken würde. Zudem ist Geduld nicht gerade ihre größte Tugend und auch fährt sie durchaus ziemlich schnell aus der Haut, auch wenn sie immer versucht sich gut unter Kontrolle zu halten, jedoch gelingt ihr dies manchmal nicht so ganz. Auch ist die Gute ein wenig zu selbstlos für den Geschmack manch anderer. Sie würde für die Rettung eines Freundes alles tun.. und sei es dafür ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen.

:: Biographie:
Aerie Eldtard wurde vor 24 Jahren in Argonia geboren. Sie war der ganze Stolz ihrer Eltern Christoph und Elisa Eldtard, welche sich schon seit langer Zeit ein gemeinsames Kind gewünscht hatten und eben durch die Geburt ihrer Tochter dieses Glück erfuhren. Es war wohl etwas was man eine glückliche Zeit nennen konnte die Aerie im Schoße ihrer Eltern verbrachte wie eine angenehme Kindheit, voller Fürsorge, Liebe und Freude, hatten Christoph und Elisa sich doch in jeder freien Minute rührend um Aerie gekümmert. Sie waren unheimlich stolz auf ihre kleine Tochter und genossen jeden Augenblick in dem ihr Kind Dinge dazu lernte und Erfolge erbrachte. Die wohl schönsten Momente waren darunter wohl die ersten Worte oder Schritte von Aerie, die durchaus ihre Mutter immer wieder dazu brachten hoch entzückt zu sein. Gerne hätten sie wohl mehr von solchen schönen Momenten gesammelt und die Erinnerungen daran bewahrt, hätte das Schicksal nicht einen anderen Plan mit dem jungen Familieglück gehabt. Denn es war ihnen keinesfalls gegönnt weiterhin in jener heilen Welt zu bestehen, welche sie sich alle gewünscht hatten. Denn kaum da Aerie das 3te Lebensjahr vollendet hatte schien sich ein Schatten über das Familienglück zu legen, welche es schließlich vollends zerreisen sollte und für Aerie einen wichtigen Wandeln bringen würde. Natürlich kann sie sich daran nicht mehr erinnern, genauso wenig wie an die Gesichter ihrer Eltern, verschwanden die Erinnerungen doch im Sog der Zeit, als ihre Eltern einen Einberufungsbefehl erhielten in der Armee für ihr Heimatland zu kämpfen und diesem zu dienen. Christoph welcher ein erfahrener und heldenhafter Ritter war sollte mit Schild und Schwert das Leben der unschuldigen Bürger von Argonia beschützen, während Elisa als Priesterin die Aufgabe hatte mit ihrem heiligen Glauben die Krieger zu behüten und ihnen Kraft zu geben. Ein Unterfangen welches letzten Endes scheiterte, fielen doch beide Elternteile kaum einige Monate nachdem sie ihre Tochter bei Howard Eldtard, Christophs Vater in Obhut gaben, das er auf sie acht geben würde solange sie abwesend waren, in der Schlacht. Eine wohl unerwartete Wendung welche doch durchaus in betracht zu ziehen war, obwohl es dennoch für Aeries Großvater ein Schock gewesen war, als er die Nachricht erhielt das die Eltern seiner geliebten Enkelin diese wohl nie wieder sehen würden und die doch eigentlich kürzer geplante Zeit ihres Aufenthalts bei ihm sich nun drastisch verlängern würde. Denn wohin sollte er schon das Kind seines Sohns und seiner Frau in Obhut geben, anstelle es selbst im Sinne der Verstorbenen aufzunehmen und sich um es zu kümmern. Etwas was Howard nicht unbedingt unangenehm war, war er doch seit dem Tod seiner Frau, von vor drei Jahren sehr einsam gewesen und hatte sich immer wieder gewünscht wieder ein wenig Zuneigung an jemanden weitergeben zu können. Jemanden zu haben der ihn brauchte und um den er sich kümmern konnte, auch wenn dies in Aeries Fall einen drastischen Preis hatte, der aber nun mal nicht zu begleichen war. So gab Howard sein bestes in all den Jahren wo Aerie heran wuchs und sich langsam zu einer jungen Frau entwickelte. Viele Fragen hatten sie gequält und für ihn war es nicht immer unbedingt leicht mit ihr gewesen, verstand sie doch nicht wie ihre Eltern sie einfach so im Stich lassen konnten, auch wenn Aerie immer glücklich bei ihrem Großvater war. Doch ist es verwunderlich wenn ein Kind nach seinen Eltern fragt, an die es sich noch nicht einmal mehr erinnern kann? Für ihn war es das zumindest nicht und so versuchte er seiner Enkelin Trost in der Leere ihres Herzens zu spenden und erzählte ihr viel über Christoph und Elisa. Etwas was wohl für Aerie sehr wichtig war.

Doch schon bald lösten andere Geschichten diejenigen über ihre Eltern ab, war es ab einem gewissen Alter für Aerie doch zu schmerzhaft gewesen noch weiterhin von ihnen zu hören. Viel lieber mochte sie es dann wenn ihr Großvater des Abends bei ihr am Bett saß und ihr von seinen großen Abenteuern erzählte, die vielen Dinge schilderte die er in seinem Leben erlebt hatte und vor allem ihre Lieblingsgeschichte vortrug, welche er wohl in einer Woche durchaus auch ein paar mal mehr erzählen durfte. Die Geschichte über ein Schwert, welches Howard einst geschmiedet hatte und das den Namen Balmung trug. Sein größtes Meisterwerk, eine Waffe auf die er immer sehr stolz gewesen war, wurde sie doch nur dazu geschaffen um jene Menschen die man liebte vor den dunklen Kräften in dieser Welt zu beschützen. Es war eine einmalige Waffe, nicht unbedingt etwas was man als legendär bezeichnen würde, doch für Howard sehr wichtig und für Aerie eine große Faszination, fesselte sie doch schon von klein auf die Kunst des Schmiedens gewaltig. Kein Wunder wenn man bedenkt das sie den Großteil ihres Lebens bei einem Meisterschmied aufwuchs, dessen Wohnung direkt über seiner Arbeitsstätte lag. Somit lag Aerie eigentlich der Umgang mit Hammer und Ambos schon im Blut, war ihre Familie väterlicher Seite doch schon immer für die Schmiedekunst bekannt. Denn ohne Zweifel waren viele Abenteurer und spätere Helden weit gereist um sich Waffen eines Angehörigen der Familie Eldtard anfertigen zu lassen, wobei man mit gutem Gewissen behaupten kann das Howard wohl als ein wahrer Meister auf diesem Gebiet in der Familie bekannt war. Seine Waffen waren wohl die schärfste, stabilsten und außergewöhnlichsten die von einer Hand eines Eldtards geschaffen wurde. Etwas was Aerie unheimlich faszinierte und dem sie nur allzu gern nachgeeifert hätte. Mit zunehmendem Alter begann sie ihren Großvater immer mehr Fragen über das Handwerk zu stellen, immer mehr dazu zu lernen und anzufangen heimlich zu üben. Etwas was ihrem Großvater natürlich nicht entging. Er fühlte sich gerührt davon das seine Enkelin versuchte ihm nach zu eifern, konnte sich jedoch nicht mit dem Gedanken abfinden sie tatsächlich in dieser Kunst auszubilden, war es doch kein Beruf den ein Mädchen ergreifen sollte, obwohl Aerie durchaus Potential hatte, mehr als so ein manch anderer Junge ihres Alters, bedachte man auch ihre körperliche Stärke, die sie ebenfalls Howard zu verdanken hatte. Denn weniger im Umgang mit dem Schmiedehammer als mit Waffen konnte sich Aeries Großvater abfinden. Er wollte nicht das seine geliebte Enkelin eines Tages als eines dieser schwächlichen Mädchen endete, die immer darauf hoffen musste das in gefährlichen Situationen ihr Held auftauchte um sie zu retten. Nein er wollte das sie sich einst selbst mal retten könne und nicht darauf angewiesen war Hilfe an zu nehmen. Etwas wofür Aerie heute sehr dankbar ist, hatte Howard doch viel Zeit dafür geopfert mit ihr zu trainieren, sowohl die Techniken im Kampf als auch den blanken Muskelaufbau. Ein weiteres Gebiet auf dem sich sehr bald heraus stellen sollte das Aerie durchaus über Talent dazu verfügte, sosehr das Howard sogar für sie eine eigene doppelseitige Axt in Form ähnlich eines Kreuzes anfertigte, ihre erste Waffe. Sie sollte sie zudem an ihre Eltern erinnern, symbolisierte die Klinge doch ihren Vater und die Form ihre Mutter.
Dennoch war er nicht geneigt Aerie zu einer Schmiedin anzubilden und überredete diese stattdessen sich auf dem Gebiet der Magie zu versuchen, etwas was Aeries Aufmerksamkeit nur halb sosehr genoss wie das Handwerk ihres Großvaters, dies jedoch dennoch versuchte aus Liebe zu ihm. 3 Jahre lang hatte sie die Magierschule in Theron besucht um dort ihr Wissen zu vermehren und sich im Umgang mit den Elementen zu trainieren, hatte sie doch durchaus Anlagen dafür später einmal als eine vollwertige Magierin die Schule zu verlassen. Etwas was nicht ganz so gelingen wollte, gingen doch viele Versuche von Aerie die Elemente zu beherrschen nach hinten los oder verwüsteten ganze Räume. Einer von zwei Gründen weshalb man sie nach drei Jahren der Schule verwies, wobei der zweite wohl der schwerwiegendere war, zahlte Howard doch gut für die Ausbildung seiner Enkelin, weshalb man sie wohl kaum nur aus dem Grund der Unfähigkeit rausgeworfen hätte. Viel mehr war es die Tatsache das Aerie eines Tages einen Mitschüler dermaßen stark verprügelte, das dieser mit schweren Wunden zu einer Priesterin gebracht werden musste. Weshalb sie das tat? Ganz einfach... Drei Jahre lang durfte sich die Waise von solchen Leuten anhören wie nieder sie doch sei und wie wertlos Menschen ihrer „Schicht“ waren und das man von jemanden der von einem Schmied erzogen wurde, nicht erwarten konnte das er die komplexen Kräfte der Magie lenken könne. Ein wunder Punkt in Aeries Brust, auf dem man solange herumgestochert hatte bis das junge Mädchen schließlich ausrastete und mit ihren blanken Fäusten ihren Mitschüler immer und immer wieder auf den steinernen Boden der Abtei schlug. Als sie jedoch schließlich der Schule verwiesen wurde, begann Aerie sehr schnell ihren Anfall zu bereuen, welcher ihr doch vorher scheinbar eine Last von der Schulter genommen hatte, welche sie nicht mehr nur durch das Training zuhause kompensieren konnte, war es nach einer Weile einfach nicht mehr befriedigend nur auf einen Baum oder auf das glühende Metall einzudreschen. Natürlich war Howard nicht gerade sehr begeistert davon was seine Enkelin getan hatte, welche sich vor ihrem Großvater ungemein dafür schämte und für ein paar ganze Monate diesem aus dem Weg ging und sich oft Abends weinend in ihrem Zimmer aufhielt ohne zuvor noch was gegessen zu haben. Er hatte ja gar keine Ahnung gehabt wie sehr sie in den drei Jahren gelitten hatte, musste sie doch immer und immer wieder den Hohn und Spott anderer über sich ergehen lassen. Dabei war sie nach ihrem Rausschmiss gar nicht einmal auf die anderen wütend, sondern einzig und allein auf sich selbst und begann tatsächlich zu glauben was die anderen sagten, das sie nichts wert sei, nichts könne und vor allem für alles und jeden nur eine einzige Enttäuschung ist. Sie begann die verrücktesten und schmerzvollsten Gedanken auszubrüten und an sich selbst auszulassen, randalierte regelmäßig gegen sich selbst und schnitt sich vor Hass auf sich selbst sogar einmal die Arme auf.

Erst als Howard wirklich erkannte wie sehr es seine Enkelin schmerzte ihn angeblich enttäuscht zu haben und wie sie unter all dem zerbrach, rang er sich dazu durch zu akzeptieren was Aerie war und was wirklich aus ihr werden konnte. So begann er schließlich sie unter sein wachsames Auge zu nehmen und in der Schmiedekunst auszubilden, was für Aerie ihren größten Traum wahr werden lies, war dies nicht nur immer ihr Wunsch gewesen, sonder quasi auch noch eine Bestätigung ihres Großvaters an sie. Er brachte ihr alles bei was sie wissen musste, was einen wirklich guten Schmied ausbrauchte und vor allem wie sie es schaffte eine Waffe wirklich einzigartig werden zu lassen. Somit war es kein Wunder das Aerie schon bald sehr gut darin war Rüstungen und Klingen her zu stellen, und schon kaum nach ein paar Wochen ihre erste selbstgemachte und vor allem qualitativ gute Axt in den Händen halten konnte. Ein großer und stolzer Moment in Aeries Leben, welcher jedoch nicht allzu lang anhalten sollte, ruhte der Schatten des Schicksals doch nicht mehr lange.
Es war in einer Nacht inmitten des Jahres gewesen als Howard von einer geschäftlichen Unternehmung zurück kam. Leise war er durch die dunklen Straßen Argonias gezogen, besonnen darauf zuhause sich wohl gleich in sein wohlverdienten Bett niederzulegen, als er an einer Gasse vorbei kam, ganz in der Nähe seiner Schmiede, aus der er eine vertraute Stimme war nahm. Sie schrie und keuchte und während die bekannte Stimme scheinbar unter Schmerzen zu wanken schien, mischten sich noch weitere dazu, welche nur hämisch lachten. Ohne zu zögern hatte Howard seinen Karren stehen lassen und war mit gezogener Axt in die Gasse gerannt, in der er Aerie zusammengeschlagen von einer Gruppe Straßenräuber wiederfand. Scheinbar hatten sie vorgehabt in die Schmiede einzubrechen und waren dabei auf Howards Enkelin gestoßen, welche diese wie eine Löwin verteidigt hatte, jedoch gegen 5 kräftige Männer nicht allzu viel ausrichten konnte, war sie zumal unbewaffnet gewesen. In seiner grenzenlosen Wut stürmte Aeries Großvater damals auf die Bande zu und ehe sich Aerie versehen konnte war alles vorbei. Es war soviel rot gewesen, soviel rot auf dem Boden, auf ihrer Kleidung und so viel rot... auf ihrem Großvater. Sie hatte sich noch selbst schreien hören, ehe sie gespürt hatte wie ihre nackten Knie auf dem harten Boden schlugen, als sie sich weinend neben ihren Großvater warf, auf dessen Brust eine gewaltige Wunde klaffte, während seine gewaltige Axt neben ihm auf dem Boden und somit im blutroten Schnee lag. Es war als würde sich ein dunkler Nebelschleier über sie legen, als sie ihren Großvater in ihren Schoß hiefte und in sein angestrengtes Gesicht blickte, während seine Hand sich zitternd hob und sich auf ihre Wange legte. Oh bei den Göttern sie hatte diesen Moment abertausend mal verflucht. Sie kann sich heute noch an seine Worte erinnern als währe es gestern gewesen, als er mit dieser bebenden doch starken Stimme zu ihr sprach und ihr sagte das er sie liebe und unheimlich stolz darauf sei ihr Großvater sein zu dürfen. Aeries tränen überflutete Augen hatten sich bei diesen Worten geschlossen, ehe sie diese weit aufriss als sie spürte wie die Hand ihres Großvaters, in die sie gerade noch ihr Gesicht geschmiegt hatte, an ihr hinab rutschte und schließlich auf dem kalten Stein aufschlug.
Was danach passierte kann Aerie sich wohl bis heute noch nicht erklären. Sie weis es zwar ganz genau was sie getan hatte, ja sie hatte die Axt gegriffen und war aufgestanden, den davon gelaufenen Räubern hinterher gehechtet.. doch was hatte ihr damals die Kraft gegeben 5 Männer ohne weiteres.... auf brutale Art und Weise nieder zu metzeln? War es der Schmerz in ihrer Brust, der ihr die Luft abgeschnürt hatte... oder die Wut? Sie weis es nicht.. doch sie weis das diese Kraft wie ein Rausch war, ein Rausch der sich wie ein roter Schleier über ihren Verstand gelegt hatte und sie in den Sekunden der Raserei gelenkt hatte.
Heute wünscht sie... endlich diese Nacht vergessen zu können..

Drei Tage später, wurde Howard Eldtard zu Grabe getragen.. Aerie hatte es sich nicht nehmen lassen selbst als eine der Sargträgerinnen den wohl schwersten Pfad ihres bisherigen Lebens zu schreiten, um ihren Großvater zu verabschieden. Dabei hatten jedoch die Worte der Priester und aller Personen welche sich eingefunden hatten um zusammen mit der jungen Schmiedin abschied zu nehmen, nicht im geringsten geholfen. Es hatte einfach zu tief gesteckt und auch heute kann Aerie kaum daran denken ohne zu merken wie ihre Augen feucht werden. Ein harter Schlag für sie, stand sie doch nun ganz allein in ihrem Leben da, ohne jemanden der ihr nun noch Rückhalt gab und ihr zur Seite stand.
Die wichtigste Person in ihrem Leben hatte sie verlassen.. und im Prinzip.. war sie selbst daran schuld. Denn war es denn verwunderlich das Aerie sich selbst die Schuld an dem Tod ihres Großvaters gab, welcher sich im Prinzip für sie geopfer hatte? Denn anders als man glauben konnte, hatte es keinen großen Kampf gegeben, ehe Howard fiel. Nein.. dazu hatte es nichtmehr die Gelegenheit gegeben. Stattdessen hatte er sich zwischen Aerie und die Klinge die wohl ihr Leben erlöschen lassen hätte, geworfen um sie zu beschützen.

Doch sie wollte nicht aufgeben. Nicht jetzt wo ihr Großvater ihr doch immer gesagt hatte das es wichtig war nicht den Kopf in den Sand zu stecken und immer stark zu sein. Nein sie wollte nun ihr Leben nicht schleifen lassen und übermäßig lange in einem Sumpf aus Fragen und Schuld versinken, auch wenn sie heute noch immer damit kämpft darin nicht vollkommen abzusacken, hatte sie die Gedanken eher weggesperrt als besiegt. Doch gleich ob sie sich selbst belog oder sich dem stellte, Aerie hatte wirklich nicht aufgegeben. Denn obwohl ihr wohl keiner zugetraut hätte sich nach diesem Schlag wieder aufzuraffen, schaffte es die Schmiedin und begann von nun an auf einen Füßen zu stehen, indem sie die Schmiede ihres Großvaters übernahm, war sie dazu durchaus in der Lage, hatte sie doch alles gelernt was sie wissen musste um als Schmiedin durch zu gehen, sogar mehr als manch ein anderer Kerl. Am Anfang war es ein harter Kampf gewesen sich in der Welt der Männer und der Metalle durchzusetzen doch heutzutage kann Aerie nicht allzu sehr darüber klagen. Zwar weis kaum jemand von den Besonderheiten ihrer Waffen, herrscht doch ein harter Konkurrenzkampf unter den Arbeitern auf diesem Gebiet, doch verdient Aerie genug um ihr Leben fristen zu können, obwohl sie gerne mehr erreichen würde und eines Tages gerne genau so groß währe wie ihr Großvater es einst war um sich schließlich wirklich Meisterin der Schmiedekunst nennen zu können. Doch davor hatte sie ein anderer Ehrgeiz gepackt. Denn kaum ein paar Monate vor Howards Tod war diesem ein wichtiger Fund in die Hände gefallen. Ein Teil eines gebrochenen Schwertes, welches Howard eindeutig als Balmung identifiziert hatte. Sein größtes Meisterwerk. Bei dem Gedanken daran das seine mächtigste Klinge zerborsten war und sich Teile dieser wundervollen Waffe wohl in Händen befanden die es nicht wert waren sie zu besitzen, hätte er wohl toben können, was Aerie ihm damals eindeutig ansah, als sie begriff was das schimmernde Stück Metall, auch wenn es eigentlich mehr als dies, sein musste. Sein größter Wunsch war es seit daher gewesen die verlorenen Stücke Balmungs wieder aufzutreiben und sein Meisterwerk wieder zusammen zu setzen auf das es in Zukunft in seiner Obhut bleiben würde. Ein Wunsch den Aerie ihm nun nach seinem Tode erfüllen möchte. Sie hatte sie fest vorgenommen die verlorene Klinge wieder zusammen zu setzen und sie an jenem Tag ihrer Vollendung ihrem Großvater ans Grab zu tragen. Weshalb? Aus Liebe.. oder vielleicht als ein Beweis für sie selbst, das sie so gut war wie ihr Großvater? Das sie diesen übertraf? Oder vielleicht einfach nur um ihre Schuldgefühle zu stillen? Aerie weis es nicht... doch wird sie nichts daran hintern Balmung neu zusammen zu schmieden, auf das sie damit ihren Großvater, diesen tollen Menschen würdigen kann.




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