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Vorname: Miyu Myouka Yui
Name: Mawari
Spitzname: Myu
Deckname: the executrix
Alter: Ihr Körper befindet sich auf dem Stand einer 16 Jährigen, ihr Geist dagegen ist ein paar Jahre älter, doch durch die vielen Jahre in denen sie schlief auch nicht so sonderlich viel. Würde man ihre Vergangenheit als Mikogami miteinbeziehen, währe Miyu wohl mehrere 1000 Jahre alt, genau weis man es nicht.
Geb. Datum: 21.6.
Geb. Ort: Kyoto Japan, aufgewachsen in Osaka.
Geschlecht: Weiblich
Rasse: Shinigami/Mikogami
Beruf / Klassen: Shinigami / Todesengel der Executive des Rates der 19 - dem Ka-Tet des Ka.

Blutgruppe: AB
Größe: 1.65
Gewicht: 40
Hautfarbe: Sehr hell
Haarfarbe: Blond
Augenfarbe: Eisblau
Statur: Miyu ist von recht zierlicher Gestalt, sie wirkt sehr zart und gebrechlich und sieht durch ihre lupenreine weiße, glatte Haut ein wenig einer Porzellanfigur ähnlich. Sie hat sehr schöne lange Beine, schöne Proportionen welche perfekt miteinander harmonieren, wirkt klein und schmächtig. Sie ist sehr schlank, geradezu abgemagert und wirkt einfach leicht zerbrechlich, als könnte sie sich alle Knochen brechen wenn sie hinfallen würde.

Merkmale: Myu hat wunderschöne eisblaue Augen, welche einen geradezu in seinen Bann zu ziehen scheinen, jedoch von vollkommener Leere und Trauer zeugen. Auf ihrem Nacken trägt sie eine vierstellige Zahl eintättowiert, welche jedoch von ihren Haaren verdeckt wird. Ihr Körper ist übersäht von Narben und auch auf der Netzhaut ihres rechten Auges befinden sich feine. Miyu besitzt eine unheimliche Ausstrahlung. Sie strahlt eine ungewöhnlich starke Präsenz der Ruhe, Wärme, Freundlichkeit und seelischen Stärke aus. In ihrer Nähe scheint man sich einfach wohl und auch ein wenig sicher zu fühlen, was einen gerne schon mal dazu veranlasst ihr doch schnell zu vertrauen.

Kleidung: Miyu trägt zwei verschiedene Kleidungen, je nachdem auf welch einer Mission sie sich befindet. Steht die Mission für etwas was in ihren Augen mit Positiven, Licht und Leben zusammenhängt oder mit Negativen, Dunkelheit und Tod. Dies ist ihre Art ihre Meinung über die jeweilige Aufgabe Ausdruck zu verleihen.
Für das Positive trägt Myouka ein wunderschönes schulterfreies und kurzes Kleid in hellblau deren Rand am Ausschnitt und Rücken aus gelb/weißen Rüsche besteht. Auf der Brusthöhe in der Mitte des Kleides befindet sich ein weißes, relativ schlichtes Tribal. Die Ärmel aus leicht durchsichtigen weißen Stoff reichen bis zum Mittelfinger, wo sie mit einer Schlinge an diesem gehalten werden. Der Rock ist sehr weitgehend, am Ende gerüscht, links verläuft er normal in dem hellblau, rechts ist er kürzer und darunter mit weißen und gelben Rosen bestückt. Sie trägt eine weiße, durchschimmernde Strumpfhose und unter dem Rock des Kleides einen Knickerbocker aus weißer Spitze, welcher genau mit dem Rock abschließt. Ihre Schuhe sind hellblaue Stiefel mit goldenen Karos auf diesen. Ein hellblauer Hut mit denselben Rosen auf diesem (runder herum, so das der Hut an sich nur als Rüsche unten herausspitzt) mit einer langen, bis zum Boden reichenden weißen Seiden Schleppe, welche an der Seite des Hutes gerafft ist, runden das Bild ab. Dazu trägt sie eine wunderschöne hellblaue Halskette. Das Gesamte besteht aus sehr leichten und weichen Stoffen, wie Seide oder Satin.

Das Negative verkörpert ein wunderschönes schwarzes langes Kleid aus Samt an deren Schultern weißes Fell, genauso wie an den Enden der Ärmel (welche am Unterarm sehr weitläufig sind) und des schwarzen Stückes des Kleides. Hinten und an den Seiten reicht dieses bis zu Boden, vorne jedoch nimmt es eine Bogenform an und unter diesem kommt ein weiße Spitzenstoff hervor. Die Schultern welche ein wenig eine "Kugelform" haben sind an der Seite (dort befindet sich kein Fell, sondern nur oben auf der Mitte) weiße eingenähte Spitze, so das, das Schwarze wie eine Art Fenster um diese wirkt. Von den Schultern aus führen jeweils eine Partie Stoff mit goldener Borte hinab, über den Bauch bis hin zur Hüfte, wo sie in einem V- Schnitt enden, neben dran verläuft wieder das schwarze Kleid mit goldener Borte am Ende, welche den V-Ausschnitt bildet. Um die Hüfte und somit dort über den Stoffbahnen befindet sich ein breiter "Gürtel" aus schwarzem Samt mit goldenen Verschnörkelungen und Fell an desen Enden. Der V-Ausschnitt bildet mit auf jeder Seite jeweils 2 schwarzen Bändern und weißer Spitze den Rest des Oberteils, welche zu einem geringen Stehkragen werden und am Übergang von Hals und Brust eine weiße Rose dort trägt. Auf dem Kopf befindet sich eine Schleife aus schwarzem Spitzenband in deren Mitte die gleiche Rose wie am Hals zu finden ist. Schuhe trägt sie hier keine.

Waffe/n: Myouka benutzt eigentlich nur eine Waffe, eine Sense. Die gläsern wirkende Klinge, welche am Übergang zum Schaft schön verschnörkelt geschwungen und gearbeitet ist, währe selbst in der Lage ein Haar zu spalten. Der Schaft selbst besteht aus sehr hochwertigen Silber und trägt schöne Gravuren auf diesem sowie das Ende mit einer goldenen Spitze verziert ist. Diese Waffe trägt sie jedoch nicht mit sich sondern besitzt die Fähigkeit diese wie aus dem Nichts erscheinen zu lassen. Jedoch führt Yui immer ihre Flöte mit sich welche sie eigentlich dazu spielt um den Seelen der Verstorbenen Geleit in das Totenreich zu gewähren und Trost zu spenden. Auf die Lebenden jedoch wirken sich die sanften Klänge sehr auf die Gefühle aus, welche Yui in ihrem Spiel auch ansprechen kann, wodurch sie Traurigkeit oder Freude hervorrufen kann.

Besondere Fähigkeiten:
Miyu ist ein Wesen welches über einige besondere Fähigkeiten verfügt, welche ihr jedoch abgesehen von der ein oder anderen schon immer im Blut lagen. Daher hatte sie nie danach gestrebt weiterhin noch irgendwelche Magie oder dergleichen zu erlernen, ist in ihr generell kein Bestreben nach Macht und dergleichen.
Durch den Tod, bekam sie als Shinigami einen neuen Körper, welcher unsterblich ist. Dabei ist dies nicht ganz korrekt gesagt, unsterblich ist sie so oder so, da sie schon seit langer Zeit tot ist, aber es ist nicht möglich ihren Körper zu vernichten, da er sich immer wieder regeneriert, auch wenn dies seine Zeit braucht. Sie empfindet zwar Schmerzen wie ein normaler Mensch, kann aber selbst wenn man sie in der Mitte durchtrennt, enthauptet, ausweidet oder sonstiges einfach nicht vernichtet werden, was sie auch nicht zulassen würde, da sie über Heilkräfte verfügt.
Als Shinigami ist es ihr auch erlaubt sich nur denen zu zeigen, von denen sie möchte das sie, sie sehen, die dem Tode nahe sind oder einfach über die Kraft verfügen einen Geist, ein Spiegelbild ihres einstigen Ichs zu sehen.
Schließlich lernte sie von einem Shinigami die Kraft eines Kagetsukai (japanischen Schattenbenutzers) und verfügt über diese. Eine starke Fähigkeit welche sie in allen Möglichkeiten ausleben kann und auf keinen Fall zu unterschätzen ist.
Weitere besondere Fähigkeiten sind unter anderem das ihr rechtes Auge, auf dem sie feine Narben trägt, die Wahrheit sehen kann. Sie kann durch Illusionen hindurchblicken, hinter Masken sehen und es einfach erkennen wenn der Schein trügt. Dabei färbt sich dieses golden, und leuchtet dabei leicht. Jedoch schmerzt ihr Auge des öfteren sehr stark, wenn sie diese Fähigkeit anwendet, was auf ihrer doch noch vorhandenen Menschlichkeit beruht, welche mit dieser Kraft einfach noch nicht umgehen kann.
Zudem besitzt sie die Gabe der Empathie. Eine Fähigkeit, welche ihr gewährt die Gefühle anderer Wesen zu lesen, ihre Träume zu sehen und das Bewusstsein wahrzunehmen. Außerdem kann sie die "Reinheit des Herzens" sehen, sprich wie viel Schuld schon auf diesem Wesen lastet oder ob es in seinem Leben sich keine hat zuschulden kommen lassen.
Als Kind von Emma-o besitzt sie schließlich noch die Gabe über Leben und Tod zu "entscheiden" wobei ihre Entscheidungen in diesem Fall die des Ka's sind, bzw sie diese nur treffen kann solange es für das Ka nichts ändern. Durch eine einzige Berührung oder den bloßem Willen kann sie jemanden das Leben schenken oder es einfach nehmen. Schließlich ist ihr noch die Macht gegönnt sich durch Tore quer durch die Welten zu bewegen wie es ihr beliebt. Oft begleitet sie, wie sie es schon sehr lange getan hat, die Seelen der Verstorbenen auf ihren Weg durch ein wunderschönes Flötenspiel, welches den Toten ein wenig Trost in ihrer Trauer spenden soll und sie einfach ins Totenreich geleitet. Auf die Lebenden wirken die Melodien der Flöte sehr auf die Gefühle, welche Yui gezielt ansprechen kann und somit beeinflusst. So kann sie jemanden traurig oder glücklich stimmen, wie es ihr beliebt.

Charakterstärken: Miyu gehört dem Rat der 19 an, was bedeutet das sie sich desen Willen unterordnet auch wenn es ihr manchmal nicht passt. Sie ist durchaus in der Lage eine eigene Meinung zu entwickeln, ist sich aber auch über ihre Pflichten bewusst und besteht keinesfalls darauf unbedingt ihre Ansichten und Meinungen durch zudrücken. Sie geht äußerst präzise und sorgfältig an ihre Arbeit und tut alles damit sie diese gut zu Ende bringen kann und wenn es sich auf ihre eigene Gesundheit auswirkt. Ein jedes Wesen hat in ihren Augen den gleichen Respekt und Stolz verdient sobald es die Welt erblickt (ob es diesen Stolz durch die Reinheit seines Herzen wahrt ist nicht ihre Sache), so besitzt auch sie ihren Stolz, welchen sie zu bewahren versucht aber sich niemals darauf versteifen würde. Sie ist immer sehr höfflich und freundlich zu anderen, auch wenn sie eher eine ruhige und besonnene Person ist. Yui versucht nie die Weisheit in Person zu spielen, da sie weis, das sie nicht mehr oder weniger weise ist als jeder andere Mensch auch. Oft versucht sie Leuten zu helfen die Hilfe benötigen, achtet dabei jedoch darauf nicht gegen den Willen des Ka's zu handeln, was ihr äußerst fern liegt. Sie weis was es heißt zu Leiden und versucht trotzdem sich dies nicht unbedingt anmerken zu lassen und zu helfen, wobei sie sehr sensibel und behutsam vorgeht. Nie unterschätzt sie jemanden in irgendeiner Form und zollt Jedem dessen Herz noch einigermaßen Rein ist vollkommenen Respekt und Ehre. Geduld und Ehrlichkeit sind weitere Stärken von Myouka und ein eiserner Wille, wenn sie sich erst mal etwas in den Kopf gesetzt hat.

Charakterschwächen: Miyu hat in ihrem Leben sehr viel durchgemacht, was sie doch ein wenig verbittert gemacht hat. Oft ist sie zynisch oder ironisch, in ihrer Stimme ein wenig aggressiv oder wünscht vollkommene Einsamkeit und keine Seele zu sehen. Der Schmerz in ihr steckt tief und ist nicht zu heilen und das wirkt sich nun mal auf sie aus. Es ist reiner Zufall ob sie mal Optimistisch oder mal persimistisch ist. Gerade je nachdem wie ihre Launen liegen und der Schmerz in ihr wütet. Oft ist sie in ihrer Art auch ein wenig ruppig und sogar ein wenig unfreundlich, jedoch nur dann wenn es ihr wirklich nicht im geringsten gut geht und sie am Ende ihrer Nerven ist, was sie jedoch nicht auf ihre Aufgaben auswirken lässt. Einsamkeit und eine tiefe Leere sind für sie schon purer Standart geworden. Ihre Meinung ordnet sie der des Rat der 19 unter, was sie ein wenig in ihrer Freiheit einschränkt. Zwischenmenschliche Beziehungen sind oft ein Problem für sie, da Myouka immer in der Angst lebt wieder von neuem verletzt zu werden und ist daher sehr still und baut um sich selbst eine Art seelische Mauer auf.

Körperl. Stärken: Ihre wohl größte körperliche Stärke, welche in Kombination mit ihren Fähigkeiten weitere Stärken eigentlich überflüssig macht ist wohl ihre Unsterblichkeit. Auch wenn ihr Körper einige Zeit braucht um sich nach einer Verletzung zu erholen, so ist Miyu einfach so gut wie nicht zu vernichten. Sie ist relativ sportlich und flink, jedoch auch nicht überwiegend. Genügend Körperkraft um ihre Sense führen zu können, bringt sich auch noch mit sich, aber was wohl noch sehr nützlich ist, ist das Miyu für keinerlei Krankheit anfällig ist. Sie ist vollkommen Immun dagegen, wie es bei einer Toten eigentlich auch sein sollte.

Körperl. Schwächen: Miyu hat nur eine sehr geringfügige Wiederstandsfähig. Sie zieht sich schnell Verletzungen zu und spürt diese genauso wie ein Mensch sie spüren würde. Ihre Sinne und Reflexe sind nicht besonders gut aber auch nicht schlechter als sie normalerweise bei einem Mensch sein sollten. Jedoch werden sie durch die Empathischen Kräfte des öfteren gestört. Ihr Körper wird dauerhaft von starken Schmerzen heimgesucht, welche auf einem Fluch basieren, welchen sie bis heute nicht von sich nehmen konnte, und wohl auch davon zeugt das der, der diesen Fluch ausgesprochen hat noch am Leben ist.
Gesinnung: neutral

Vater: Oriya
Mutter: Tsukihime
Geschwister: -
Lehrer/ Meister: Mehrere

Vergangenheit:
Es war genau der Moment an dem ein neuer Tag anbrach, als Myu das Licht der Welt erblickte und in eine sehr stolze und altmodische Familie geboren wurde. Es war eine anstrengende und lange Geburt gewesen, aber Tsukihime wusste das es sich gelohnt hatte, als sie das kleine Mädchen, welches so laut aus vollen Lungen schrie, in ihren Armen hielt. Doch schon von Anfang an stand fest, das Myouka kein glückliches Leben gegönnt sein würde. Als Albino hatte sie es nicht leicht. Sie durfte nie mit den anderen Kindern spielen, wurde gehänselt und verachtet. Jedoch versuchte ihre Mutter dem Mädchen so gut wie es ging ein normales Leben zu bieten. Sie besuchte die Schule, half oft ihren Eltern, welche ein altes, traditionelles Hotel führten und lebte zu Hause wie ein normales Kind. Oft besuchte ein guter Freund ihres Vaters Oriya die kleine Familie. Ein Arzt namens Muraki, welcher eine Nervenklinik leitete. Schon zu dieser Zeit war dieser Mann Myouka unheimlich, jedoch sollte dieser später eine größere Rolle in ihrem Leben spielen als sie je geahnt hatte. An jenem Tag aber, an dem das Jahr sich seinem Ende neigte, und die gesamte Welt dem neuen entgegenfieberte, änderte sich Myoukas Leben nochmals drastisch, starb an diesem Tag ihre geliebte Mutter und es schien als würde die ganze Welt ihren Tod immer und immer wieder feiern. Sie kam morgens in das Zimmer ihrer Eltern und fand ihre Mutter, tot, mit einem Blumenstrauß in den Händen auf ihrem Futon wieder. Mit langsamen Schritten ging sie auf diese zu und nahm ihre eiskalte Hand. In diesem Moment war es für das Mädchen klar, ihre Mutter war tot. Die Kälte... sie zerriss Miyu innerlich und doch saß es zu tief als das sie weinen konnte. Erst als ihr Vater das Zimmer betrat und Miyu von ihrer toten Mutter wegriss, war für das Mädchen klar, sie hatte den für sich liebsten Menschen auf Erden verloren. Jahre Später sollte sie erfahren das dies immer der Wunsch Tsukihimes war, hatte ihre Mutter des öfteren doch versucht sich selbst das Leben zu nehmen und es schließlich auch geschafft. Nachdem ihre Mutter gestorben war, brach für Myouka eine Welt zusammen. Tsukihime war die einzige die Myu immer geliebt hatte. Ihrem Vater, war das Mädchen eher ein Dorn im Auge und so behandelte er sie auch. Bei der Beerdigung Tsukihimes, saß der Schmerz über den Verlust ihrer Mutter so tief in Myouka, das sie noch immer nicht weinen konnte.

Ein Jahr später, lernte Oriya eine neue Frau kennen, welche mit ihren beiden Kindern schon bald bei ihnen einzog, wobei er auf Miyu nicht im geringsten Rücksicht nahm. Denn Hass den diese Frau auf Myouka konzentrierte, entstand auch in dem damals zehn Jahre alten Mädchen. Oft riskierte sie der Frau oder ihren Kindern gegenüber eine große Klappe, welche zu einem solch schüchternen und wohlerzogenem Mädchen rein gar nicht passte. Sie ging in ihrer neuen Familie vollkommen unter. Ihr Zimmer wurde an die zwei neuen Kinder vergeben und sie selbst wurde oft in den Keller gesperrt, wenn sie ihre Fähigkeit, Gefühle anderer lesen zu können zeigte, wofür sie doch eigentlich aber nichts konnte. Aufgrund dieser Abnormalität, hasste ihr Vater das Mädchen nur noch um so mehr. Myouka bekam nie regelmäßig zu Essen oder trinken und wenn, dann waren es Reste die ihre Familie übrig ließen. Auch Spielzeug blieb für sie ein Traum, welcher sich nicht erfüllen sollte, genauso wie Freundschaft. In der Schule wurde Myouka wegen ihres Äußeren immer mehr gehänselt. Eingesperrt, vereinsamt, isoliert von allem Glück dieser Welt, schnappte Myouka in ihrem kalten Kellerloch schließlich über und versuchte die Freundin ihres Vater, diesen Verräters wie Myu in nur noch nannte, sowie deren Kinder zu ermorden.
Dies sah Oriya schließlich als seine Chance und brachte Myouka in die Nervenklinik Murakis. Ihr Aufenthalt wurde nicht bezahlt, bekam das Mädchen ab diesem Moment gar nichts mehr zu essen, sondern lag nur in die Leere starrend in ihrem Bett. Für Muraki war das Mädchen ein einziges Wunder und ein Rätsel, überlebte dieses doch ohne jegliche Nahrung. Schon bevor Myouka in die Klinik kam, hegte er starke Gefühle für das Mädchen, jedoch waren es nicht normale Gefühle, war der Arzt an sich doch nicht normal, sondern schien selber geistig irre zu sein. Jahrelang lebte Myouka in einem unwürdigen Zustand, litt unter einer merkwürdigen, unheilbaren Krankheit und versuchte des öfteren sich die Pulsadern aufzuschneiden, was jedoch immer wieder misslang, dafür wusste Muraki zu sorgen.

Eines Tages starb Myoukas einziger Pfleger neben Dr. Muraki, welcher immer versuchte das Mädchen versteckt zu halten und seinen Angestellten strickt untersagte sich um sie zu kümmern, an einem Herzanfall. Für diesen sprang der Ersatzmann Hijiri aus einer Partnernervenklinik ein, so war es zumindest die offiziele Version Murakis. In Wirklichkeit hatte Muraki seinen engen Vertrauten getötet als dieser anfing an Murakis Umgang mit dem Mädchen zu zweifeln und Hijiri war nichts geringeres als ein Shinigami welcher sich von der Lage hier unten ein Bild machen wollte. Muraki wusste das und lies den jungen Mann dennoch zu Myouka, welche auch wusste das Hijiri kein normaler Mensch war, jedoch nicht wusste was er war. Wieso? Das kann man heute nur noch raten. Myouka glaubt das Muraki Hijiri sein Werk... seine Puppe zeigen wollte, dies nutze um seine Macht zu presentieren, welche er über das Mädchen ausübte. Doch rechnete er nicht damit das Hijiri es schaffen würde ihm ein wenig dieser Macht über das Mädchen abzunehmen. Denn auch wenn Muraki und Hijiri ganz genau wussten, das der Gegenüber anders war als er sich gab, die Wahrheit über den jeweils anderen kannten und sich gegenseitig immer wieder in Streitigkeiten verwickelte in dem Muraki Hijiri klar machte er solle vorsichtig sein wie nah er sich an seine Myouka ranwagt, ließ dieser sich nicht abschrecken und baute eine relativ gute Beziehung zu dem Mädchen auf. Er zeigte Myouka zum ersten mal was es hieß glücklich zu sein. Sie verbrachte fast ihre ganze Zeit mit ihm, wobei es eigentlich andersrum richtiger ist, saß Hijiri doch oft an Myoukas Bett und stand dem Mädchen in ihrer Welt voller Zweifel, Verwirrung, Schuldgefühl und Einsamkeit bei, auch wenn sie so gut wie nie ein Wort sagte. Oft ging er mit dem Mädchen auch in den Rosengarten welcher an der Nervenklinik lag und erzählte ihr wunderschöne Geschichten, spendete ihr einfach Trost nach einem solch harten Leben und machte ihr Hoffnung das bald alles gut werden würde. Die Gefühle beiden wurden sehr stark füreinander, ganz anders als Myoukas Gefühle für Muraki. Sie hasste den Arzt der sie immer wieder belästigte, ihren Wahnsinn schürte und Taten beging die Myouka scheinbar das Blut in den Adern gefrieren ließen. Denn im Gegensatz zu den anderen, konnte er vor Myu nichts verstecken. Eine Fähigkeit welche sie auch schon von Kindesbeinen an in sich trug, genauso wie die Gefühle lesen zu können. Sie konnte durch ihr rechtes Auge die Wahrheit sehen. So offenbarte er sich als das was er war, ein Wesen was nichts Menschliches an sich hatte. Das Hijiri ihm ein Teil Macht über Myu abrang, er geradezu im Begriff war, diese zu "verlieren" missfiel Muraki natürlich und eines Nachts vor Miyoukis Zimmer, verletzte Muraki Hijiri nach einer lauten Auseinandersetzung. Myu bekam die Szenerie nur durch das Gehör mit und stürmte nach der Streiterei und den beunruhigenden Geräuschen aus ihrem Zimmer, vor dem sie Hijiri, scheinbar tot auffand, konnte sie doch nicht wissen das dieser ein Shinigami und somit unsterblich war. Dieser Anblick riss dem Mädchen den Boden unter den Füßen weg. Soviel Blut, soviel Blut welches vergossen auf dem Boden lag, dieser Anblick brannte sich in ihren Kopf. In ihren tiefen Trauer um Hijiri, den einzigen Menschen, welchen sie je neben ihrer Mutter geliebt hatte, welcher ihr zeigte was Freude, Glück und Liebe hieß und dem Hass auf Muraki stürmte sie diesem hinterher, nachdem sie auf dem Boden kniend Hijiris Körper in ihren Schoß gezogen hatte und bittere Tränen vergoss, um ihn zu stellen. Dieser hatte dafür gesorgt das Myouka ihm ohne Probleme folgen konnte und schließlich fand sie diesen im Garten an einen Kirschbaum lehnend. Ohne eine Waffe oder dergleichen stellte sie sich Muraki und versuchte in ihrem Irrsinn im Handgemenge auch nur irgendetwas gegen den viel stärkeren Arzt auszurichten. Jedoch schon in dem Moment wo sie versuchte überhaupt an ihn heranzukommen, packte er das Mädchen an der Hand und drückte sie mit seinem Körper gegen den Baum, dessen Blüten durch die Erschütterung langsam zu Boden segelten und ein paar auf ihrem Haupt landeten. Es war für Myouka wie Feuer als der Doktor mit seinen Lippen ihre reine, weiße Haut berührte und ihr, scheinbar genüsslich erzählte "Erinnerst du dich Mädchen. Damals hast du leider zu viel gesehen..." Augenzeugen werden beseitigt "Das grausame Gesicht eines....Mörders. Ich hätte dich sofort umbringen und es wie die Tat eines Perversen aussehen lassen können... aber du bist so schön, das wäre schade gewesen. Also nahm ich dir die Erinnerung und lies dich leben.. um dich mit einem Fluch allmählich umzubringen." Wen ich Liebe... will ich langsam zu Tode quälen. "Drei Jahre lang habe ich beobachtet...wie dein Atem schwächer wurde. Ich sah alles. Alles... Wer mir gefällt den töte ich langsam... Stück für Stück.." Du wolltest fliehen, aber ich schlug dich nieder. Dann zog ich dich aus.. ...und schrieb dir magische Wörter auf den Leib. "Doch nun..."

Vor Myoukas Zimmer regenerierte sich Hijiri rasendschnell wieder und schon bald merkte er das Myu nicht mehr in ihrem Zimmer war und ahnte was wohl in der Zeit passiert war wo er sich erst mal von seinen Wunden zu erholen hatte. Als er einen Schrei von außen vernahm, eilte er den gleichen Weg entlang, wie Myouka ihn zuvor gegangen war. Als er aus der Klinik trat, wollte er seinen Augen nicht trauen. Der reine, unschuldige Körper hing an Fäden, wie bei einer Marionette am Kirschbaum. Blut floss über die weiße Haut, färbte sie rot. Das rechte Auge ausgestochen, Blut aus dem Mundwinkeln fliesend und die Kehle aufgeschlitzt hing Myouka tot dort vor ihm. Blut, überall nur noch Blut.

Am nächsten Morgen gab Muraki bei der Polizei an das Hijiri, welcher eigentlich nach diesem grauenhaften Erlebnis mit tiefer Trauer im Herzen seiner nächsten Aufgabe entgegentrat, durchgedreht war und wohl mit der Patientin 2853 abgehauen sei, war von der Leiche oder generell von dem Mord keinerlei Spur zu sehen. So glaubte man dem Doktor und machte sich daran nach den Beiden zu fanden, welche sie niemals finden konnten, war Hijiri nur ein Geist und Myouka eine Leiche, in den Klauen Murakis, welcher diese jedoch nicht einfach sorgfältig entsorgt hatte sondern in den Keller der Klinik brachte. In einem Raum, in dessen Mitte ein großes Bett stand mit einem Vorhang aus roter Seide um dieses hatte er ihre Leiche untergebracht. Sie ruhte in ihrer vollkommenen Schönheit, unbefleckt, unberührt auf der roten Bettwäsche. Keine einzige der Wunden war mehr zu sehen, sie waren verheilt und Myouka war so schön wie zuvor. Mit Rosenblätter auf ihren Leib gestreut, hielt Muraki sie selbst noch im Tod gefangen, hatte ihr in der Zeit in dem sie in ihren sechzehn Jahren in denen sie lebte, wo sie zum ersten mal glücklich war, das Glück entrissen und sie in einen Käfig gesperrt aus dem sie wohl nie ausbrechen konnte. Die Schönheit des Mädchens blieb bestehen, egal wie lange schon das Leben in dieser Hülle fehlte, der Körper blieb in ein und demselben Zustand. Muraki lies sie wahrlich noch nicht mal nach dem Tode frei. Sein Fluch würde ewig in ihr wüten, sie würde auf ewig seine Mahle auf ihrem Körper tragen und von ihm träumen.

Myouka, welche nicht sterben wollte, welche ihr Leid beenden wollte, davon zeugten die Narben an ihrem rechten Handgelenk welche sie immer versteckt, aber nicht sterben wollte, wurde nach ihrem Tod zum Shinigami, ruhte in ihr der Wunsch nach dem Leben doch so stark. So traf sie Hijiri wieder und erfuhr die ganze Wahrheit über ihn. Er wurde ihr Partner und sie ermittelten drei Monate zusammen in den verschiedensten Fällen, danach hielt er es nicht mehr aus. Myoukas Einsamkeit, ihre Zerbrechlichkeit und ihre Tränen konnte er nicht mehr ertragen. So lies er sich einen anderen Partner zuteilen, agierten Shinigami immer zu zweit um zu verhindern das der jeweilige andere nach den falschen Leben trachtete, nur um seine eigene Existenz zu waren, und Myouka bekam Suoh zu ihrem Kollegen. Auch wenn der Verlust um Hijiri tief saß, so war sie an einen Partner geraten, welcher es einigermaßen schaffte ihr in dieser Zeit beizustehen. Für die meisten der Shinigami war Myoukas Alter schockierend, starb sie doch sehr jung, jedoch war Suoh selbst gerade mal ein Jahr älter, was für Myouka beruhigend war, hatte sie zumindest in diesem Punkt einen Leidensgenossen. Suoh hielt es wesentlich länger mit Myouka aus, auch wenn er es hasste sie immer wieder weinen zu sehen und sich genauso schwor wie es Hijiri einst tat dafür zu sorgen das sie dazu nie wieder einen Grund bekommen würde. In den zwei Jahren wo sie als Shinigami arbeitete, lernte sie den Umgang als Kagetsukai (japanischer Schattenbenutzer) von Tatsumi, einem sehr alten und weisen Vertreter ihrer Rasse. Nach zwei Jahren hielt sie es nicht mehr aus. Die Schuldgefühle in ihr wurden zu groß, die Sehnsucht nach dem Tod entflammte in ihr und doch wollte sie nicht sterben. Wer war sie eigentlich? Wer gab ihr das Recht Menschen das Leben zu nehmen, welche sich sosehr nach diesem sehnten wenn sie selber doch sterben wollte. Als sie schließlich als Shinigami Muraki wieder begegnete, hielt sie es nicht mehr aus. Seine Worte "An dir ist so vieles Mystriös. Ich habe deine Patientenunterlagen durchgearbeitet und eine Hautprobe von dir analysiert.. Was ist wohl dabei herausgekommen? Dein Körper... enthält Erbgut, das eindeutig... nicht menschlich ist!" Etwas Fremdes....unmenschliches. Dämonenblut....Ein Lebewesen.. dem Untergang geweiht. Unsterbliches Fleisch... Ein Monster "Sag mal, Myouka... wer oder was... bist du?!... Myouka... wer...?" Wer... Bist du...wirklich... ein Mensch?... Wer bin ich? "In deinem Körper fliest kein menschliches Blut... Myouka.. bist du .... wirklich ein Mensch?" zuletzt sagte Muraki etwas seltsames... mit süßer Stimme... sagte er.. Ich bin "Myouka du bist ein Monster in dem Dämonenblut fliesst." Nach diesem aufeinander treffen mit Muraki fand Suoh sie in einer Gasse kniend, wie sie sich ein Messer in ihr linkes Auge rammte. Der Shinigami welcher die selbe Fähigkeit wie Myouka, die Empathie besaß, spürte es. Myoukas Bewusstsein.. Diskriminierung.. Verfolgung.. Einsamkeit und Schuld... Schuldgefühle, weil sie lebt. "Ich war anders als alle anderen. Aber ich... wollte mit den Menschen zusammen sein." meinte Myouka, weinend auf dem Boden liegend, während aus dem einen Auge noch immer das Blut lief.. "Ich wollte ein Mensch werden." Ein Traum... der nie in Erfüllung ging. Bitte mach einen Menschen aus mir! "Du...wirst von ihnen diskriminiert... und glaubst dennoch an sie? So, dass du dich ihretwegen... selber verletzt... Myouka.. du bist eine Idiotin.." Suoh packte das Mädchen am Kragen. "Du bist ein Mensch, ganz sicher. Du warst schon immer ein Mensch.. Hör auf zu weinen. Auch wenn es sonst niemanden gibt... ich bleibe bei dir... Myouka..." und wieder fühlte Myu dieses Gefühl welches sie bisher nur zweimal verspürt hatte, als Suoh seine Arme um sie schloss.

Nachdem zwei Jahre in denen sie ihre Zeit als Shinigami gefristet hatte, überstanden waren, hatte Myouka fast die Hoffnung und den Wunsch danach zu existieren verloren, sie wollte gehen, sie wollte dem allen ein Ende setzen, aber jegliche Möglichkeit die sie in Betracht zog, ihren neuen Körper zu zerstören, sich selbst zu vernichten, scheiterte aus unerklärlichen Gründen, wobei es einen jeden anderen Shinigami ausgelöscht hätte. So musste sie weiterhin bestehen, den Tod vertreten und unter den verschiedensten Dingen leiden. Nachdem Suoh sie damals in der Gasse in die Arme schloss schien es eigentlich für Miyu Berg auf zu gehen. Eine weiter, jedoch nur kurze Zeit, des Glückes stand ihr bevor. Sie liebte Suoh und für sie war er das wichtigste auf der Welt. Aber wie gesagt sollte dieses Glück nicht von langer Dauer sein. Denn in einem Kampf gegen einen mächtigen und alten japanische Dämonen, verlor Suoh sein "Leben". Der Dämon wusste wie er zu agieren hatte, das normale Verletzungen einem Shinigami nichts anhaben konnten und so schaffte er es, Miyu das letzte zu nehmen was ihr auf dieser Welt noch wichtig war, bevor er sein Leben durch ihre Hand verlor. Dies war der ausschlaggebende Grund dafür das Miyu ihren Lebenswillen verloren hatte.

Jedoch geschah etwas Unvorhergesehenes. Miyu welche seit dem Verlust ihres letzten geliebten Menschen sich zurückgezogen hatte und einfach nicht aufhören konnte zu existieren, wurde eines Tages von einem brennenden Schmerz überrannt. Ein Schmerz welcher ihr die Luft abschnürte, sie zu ersticken drohte. Er drang tief in sie, fraß sich durch ihren Körper und schien sie geradezu aufzusaugen. Alles um das Mädchen herum begann sich zu drehen... die Umgebung wurde von einem schwarzen Schleier verschluckt und Miyu wurde unmächtig.

Als sie wieder erwachte befand sich Miyu in vollkommener Dunkelheit, allein und verlassen. Keiner war bei ihr, dachte sie, was sich jedoch bald als falsch herausstellen sollte, und sie wusste nicht wo sie hier war. Doch plötzlich zerriss es die Dunkelheit und sie fand sich in einen dunklen Raum wieder, als sie die Augen öffnete sah sie jemanden auf einem Bett liegen. Langsam und zögerlich schritt sie auf die Person zu, und als sie das friedliche weiße Gesicht sah, die weißen Haare welche sich wie Laub um ihren dünnen Hals und ihre schmalen Schultern legte, weiteten sich ihre Augen, konnte sie es doch einfach nicht glauben. Sie sah in ihr eigenes Spiegelbild.
Es wirkte wie ein Traum, ein unrealistischer Traum, bis sie den Grund erkannte welcher in ihr diese Schmerzen verursacht hatte, welcher sie überrannte ohne jede Change etwas dagegen zu tun. Sie blickte auf das Bett hinab und sie sah sich selbst. Friedlich schien sie auf diesem Bett zu schlafen, in einen wunderschönes weißes Kleid gehüllt, Rosenblätter lagen auf ihrem Leib doch als sich die Tür öffnete, sie ihn sah, den Talisman auf ihrem Körper erblickte, da wurde es ihr klar. Er hatte sie gefangen, eingesperrt in ein Gefängnis aus welchem sie nie zu entkommen vermochte. Muraki hatte einen Weg gefunden sich die Macht über Miyu wieder zuholen. Er hatte ihre Seele in den toten Körper gesperrt, unmöglich für einen Shinigami ihn wieder zu verlassen. Und so wurde es wieder dunkel und sie sah die Bilder, die Bilder jener Nacht welche sie sosehr verfluchte.. in der, der Mond so hell am Himmel stand und die Kirschblüten langsam zu Boden schwebten. Die Nacht ihres Todes. Ein Bann, welchen die Shinigami nicht vermochte zu durchbrechen auf ewig eingesperrt in eine tote Hülle, verdammt dazu ihr Lebensende immer und immer wieder vor ihren eigenen Augen zu sehen, zu sehen wie er sie verlachte, sie unter seiner Kontrolle hatte, ohne das sie sich wehren konnte.
Doch in dieser Einsamkeit die sie erfuhr, alleine in sich sollte sie nicht untergehen, nicht wieder dem Wahnsinn verfallen, welcher sich langsam an sie ranschlich, sondern ganz im Gegenteil. Sie sollte herausfinden wer oder was sie war. Sie sollte endlich erkennen wieso sie so war wieso sie als Mensch solch seltsame Dinge beherrschte, wieso sie als Shinigami einfach nicht aufhören konnte zu existieren. Immer wieder sah sie, sie... Yui... Ein Mädchen von zarter Gestalt mit schönen blonden Haaren, eisblauen Augen und einem Blick, welcher nichts geringere war als ihr eigener. Yui.... lächelte. sie selbst... eine Mikogami... endlich begriff sie.. und sie lächelte. Sie war kein Dämon. Plötzlich verschwand die Dunkelheit, grelles Licht trat an seine Stelle und Miyu schloss die Augen um zu schlafen... lange zu schlafen... einen Traum zu träumen... bis sie nach langen, langen Jahren wieder erwachen sollte. Die Macht einer Mikogami, des Kindes einer Gottheit... Emma-o.

Sie sah in ihrem Traum ihre Vergangenheit. Die Vergangenheit von dem Menschenkind Miyu, welches mit 16 Jahren starb und ein Leben voller Leid gemeistert hatte und die lange vergessene Vergangenheit von Yui... der Mikogami, dem Gotteskind. Doch waren sie nie zwei gewesen, sondern immer eins. Sie war immer sie selbst und sie selbst rettete sich aus einem Meer der Hoffnungslosigkeit und gab sich neue Kraft. Sie selbst entschlüsselte ihre Herkunft, setzte ihre Macht frei und wurde zu einem neuen Wesen, welches zuvor tief in ihr schlummerte. Sie selbst war Gottheit, Mensch und Shinigami in einem. Ein Wesen aus drei Rassen und von jeder trug sie nicht nur einen Teil, sondern das Vollwertige in sich.

Die Decke war eingestürzt, überall lag Geröll und Pflanzen wucherten unter jeden Stein und auch an diesen hinauf oder hinab. Von der eingestürzten Decke hingen sie, begrüßten mit ihrem wunderschönen saftigen Grün und das Licht der Sonne schien auf ihr Gesicht herab. Langsam, ganz langsam konnte man sehen wie die Lider zuckten, die gespreizten Finger anfingen sich zu bewegen, eine Faust bildeten und wieder erschlafften. Ihre Lippen welche leicht geöffnet waren, schlossen sich langsam zusammen, die Gesichtszüge spannten sich an und wurden wieder schlaf, bis sie schließlich die Lider öffnete. Sie hörte den Gesang von Vögeln, wie sie glücklich zwitschernd in den Ruinen und auf den Bäumen drum herum saßen. Verwirrt blickten die eisblauen Augen sich um, starrten in den Himmel und bemerkten, das dies nicht mehr der ihre war. Der Oberkörper erhob sich vom Bett, welches so wunderschön und unberührt von der Zeit wie an dem Tag dort stand als sie damals entschlossen hatte zu schlafen. Alles an diesem schien noch genau so zu sein wie damals. Der rote Vorhang, die Bettwäsche, das weiße Kleid und die Rosenblätter. Alles war genau wie zuvor, aber etwas ganz anderes, viel wesentlicheres hatte sich von Grund auf geändert. Das Weiß war einem hellen Blond gewichen welches sich nun genau wie schon zuvor sanft um ihre Schultern legte. Das Rot war einem Eisblau gewichen, welches leer, voller Trauer, Kraft und Ruhe sich umblickte um zu sehen was sich alles außerhalb des Bettes geändert hatte. Yui selbst war von einem ganz anderen Erscheinungsbild als zu der Zeit als einfach Mensch oder Shinigami, aber dies war ihr bewusst, das musste sie nicht mal erst sehen. Aber die Umgeben, war so vollkommen fremd für sie, das sie sich nur noch eine Frage stellen konnte. Wie viele Jahre waren vergangen seit sie in den Schlaf verfallen war?

Murakis Bann war zerstört, sie selbst hatte sich befreit und doch war es ein wenig wie in dieser Geschichte. Wie bei Dornröschen welche nicht starb sondern im Turm eingesperrt auf ihren Prinzen warten musste welcher sie erweckte, nur das in ihrem Fall sie selbst der Prinz sein musste. Sie selbst wusste das sie nicht mehr so war wie damals, von Grund auf neu... geradezu "wiedergeboren". Das Leid welches die Welt in der Zeit ihres Schlafes durchgemacht hatte, die Veränderungen alles wusste sie. Vom Schicksal welches die Welt in der Zeit ihrer Ruhe ereilt hatte, was sie traurig stimmte, schien sie doch die Trauer derer die ihre geliebten Menschen verloren hatten doch selbst heute noch zu spüren. Sie wusste das sie nun alleine war und das trug nicht dazu bei das sie sich besser fühlte und doch, doch weinte sie nicht und zeugte zum ersten mal von ihrer neuen Stärke. Nein nie wieder. Nie wieder würde auch nur eine Träne über ihre Wangen fliesen, nie wieder!

Noch bevor Yui die Möglichkeit bekam sich diese Welt genauer anzusehen, wurde sie von einer Person geradezu erwartet. Flaque yi Seym O' N'Eseym, so hieß der Mann, welcher Yui in ihrem neuen Leben eine Hilfe geben würde ihren Pfad zu finden. Den Pfad des Ka. Vom Ka wusste Yui schon seit ihrer Zeit als Shinigami, waren diese Wesen in gewisser weise doch mit dem Ka verbunden, das sie jedoch jemals in ihrem Leben auf jemanden des Rates der 19 stoßen würde, hatte sie nie gedacht. Flaque nahm Yui mit sich, um sie schließlich auszubilden, dass sie später einmal den Platz des Todesengels der Executive einnehmen konnte. Die doch recht alte und ruhige Persönlichkeit versuchte mit ihrer ganzen Kraft den Entscheidungen des Ka's nachzugehen, auch wenn so manch eine ihr nicht gefiel, änderte das nie etwas daran das sie äußerst sorgfältig vorging. Jedoch waren ihr immer eher Aufgaben zugeteilt worden, welche sich um Leben und Tod kümmerten, hatte sie dies ja schon von klein auf an in ihrem Blut.




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