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Der Anfang

Wow.. Ich bin überrascht von mir selbst. Endlich habe ich es mal nach so vielen Überlegungen hinbekommen wirklich mal mein eigenes Weblog zu machen. Ich hatte es zwar nun schon wirklich länger vor, doch irgendwie hat immer meine Faulheit gesiegt.

Jedoch gibt es heute nicht wirklich viel zu schreiben. Ehrlich gesagt ist heute ein eigentlich relativ akzeptabler Tag. Bin um 3 Uhr Nachmittags aufgestanden, davor war ich nur kurz mal wach um mit Frau Weigel zu reden, die heute da war. Ich hab mich unheimlich gefreut, auch wenn wir gleich auf das mehr als unangenehme Thema Arbeit kamen. Aber dennoch war es schön sich mit ihr zu unterhalten. Nach dem ich es dann endlich mal geschafft habe mich für länger als nur 45 Minuten aus dem Bett zu quälen, hab ich mich fertig gemacht. Immerhin hatte ich ja heute Besuch von der Ratte, die ich ja schon ne halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen habe. Es war richtig schön mit ihr mal wieder einen Abend zu verbringen, auch wenn sie mir teilweise Dinge erzählt hat die nicht gerade erfreulich waren...

Ich hoffe nur ich habe auch wirklich die nötige Disziplin ein Weblog zu führen und werd es nicht so oft für irgendwelches "Von der Seele reden" nutzen müssen. Ich möchte lieber schöne Dinge schreiben können, als darüber zu jammern was passiert ist. Nunja wir werden sehen. Dies ist zumindest schonmal der erste Eintrag und somit ist auch mal ein Anfang gemacht.

Ich wünsche noch allen eine gute Nacht, auch wenn dies heute wohl kaum einer lesen wird. 

27.11.06 23:23


Was zur Hölle...?

 Musik: Disturbed - Down with the sickness

Stimmung: Irgendwie undefinierbar..

 

Was zur Hölle ist nur in letzter Zeit mit mir los? Ich versteh mich selbst teilweise nicht mehr. Ich warte den ganzen gottverdammten Tag darauf Abends endlich heim zu kommen, freue mich total auf die Sachen die ich noch tun machen kann/darf/sollte und wenn ich Zuhause bin... NICHTS! Rein gar nichts.. Ich krieg einfach nicht meinen Arsch hoch. Es ist fast so als würde mich immer irgendwas davon abhalten das zu tun, was ich gerne mach. Es ist keine Faulheit, es ist nicht bei allen die Unkreativität, sondern viel mehr ein drückendes Gefühl welches mir kaum erlaubt mich zu bewegen. Ich finde an nichts wirklich große Freude im Moment und alles scheint ziemlich deprimierend.

Aber wenn ich daran denke wie Morgens mein Tag beginnt, wie kann ich dann mir selbst verübeln das ich Abends so kaputt bin, das ich nichts mehr schaffe. Für die letzten zwei Tage hatte ich mir immer fest vorgenommen Einträge zu schreiben, zu posten und Bios zu schreiben und was daraus geworden ist sieht man ja.

Aber wie gesagt... wenn ich bedenke wie es morgens ist. Ich stehe auf und das erste Gefühl das ich habe ist die bedrückende Schwere meiner Bettdecke, welche scheinbar wie Blei, verhindern will das ich aufstehe.., genauso wie mein eigener Kopf.

Erst ab dem Moment wo ich das warme, weiche Bett verlasse beginnt für mich jeden Tag von vorne die Hölle. Aufstehen, total lustlos fertig machen, und ab dem Moment wo ich auch nur einen Fuß vor die Tür setz, beginnen wieder diese verdammten Schmerzen. Ich weis nicht woher es kommt, doch seit ungefähr 2 1/2 Monaten habe ich Morgens auf dem Weg zur Arbeit übelste Magenschmerzen und Krämpfe. Mir wird kotzübel und heute Morgen befürchtete ich wirklich mich übergeben zu müssen. Heulkrämpfe wollen aus mir rausbrechen, ein Gefühl von totaler Einsamkeit überkommt mich und ich fange wieder an zu grübeln. Über was? Über mich... über andere Menschen.. über Gott und die Welt.. und ob ich vielleicht nicht doch wieder zur Psychologin sollte, aufgrund dessen. Doch was sollte das bringen? Außer das ich mein Gefühl des "Ich muss irgendwas tun" stillen kann, bringt mir das eh nichts.

Dann in der Arbeit geht der richtige Stress los. Ich fühle mich ignoriert, verachtet und wie das 5te Rad am Wagen, welches nur dazu da ist um angemeckert zu werden. Teilweise geht es mir so schlecht das ich nicht mal mehr was essen möchte und mir tatsächlich das heulen verkneifen muss, wenn mich eine Kollegin nur anschaut...

 

Ich hab das Gefühl das mir das alles über den Kopf wächst und mich immer mehr und mehr fertig macht. Wie habe ich es einst einer Bekannten von mir geschildert? "Ich fühle mich in den Alptraum zurück geworfen, den ich eigentlich zu beendet geglaubt habe, nur mit dem Unterschied das er diesmal schlimmer ist als je zuvor"... und das ich keine Möglichkeit habe etwas dagegen zu tun.

Ich fürchte mich jeden Tag davor in die Arbeit zu gehen, ich könnte durchdrehen, während teilweise Gedanken in mir aufkommen wie "Wer zwingt dich eigentlich dazu? Was hindert dich daran einfach wieder Heim zu fahren und dich ins Bett zu legen.. Wohin soll das alles führen?" genauso wie "Du könntest dich nun einfach auch die Gleise werfen, dann hat sich die Sache gegessen." Zugegeben, zweites habe ich schon so oft gedacht, das diese Gedanken für mich kaum noch Bedeutung haben, doch ich finde es erschreckend das mich andere Menschen so zugrunde richten können und ich selbst nichts machen kann. Denn obgleich alle zu mir meinen "Kopf hoch." "Das schaffst du schon" oder "Ignorier es.." frage ich mich... Ignoriert ihr es auch, wenn man euch zusammenschlägt? Denn im Endeffekt ist es in diesem Fall das exakt gleiche nur auf psychischer Basis. Man tritt auf mir herum, macht mich nieder und ich habe keine Ahnung warum... Ich fühle mich teilweise im Stich gelassen... allein gelassen... Von wem? Keine Ahnung.. von allen? Von der Welt? Von mir selbst?

Ich glaube ich brauch dringend Urlaub... wieso könnten nicht schon die Weihnachtsferien sein? 

 

30.11.06 21:19





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